Zeitung Heute : Unfallfotos: Was bei den Aufnahmen zu beachten ist

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Wer nach einem Verkehrsunfall zwecks späterer Beweisführung Fotos macht, sollte möglichst zwei Fixpunkte auf der Straße einfangen. Dadurch lassen sich anhand der Fotos später Entfernungen berechnen, teilt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) mit. Als Fixpunkte könnten zum Beispiel ein Kanaldeckel oder eine Hauseinfahrt dienen.

Zudem sei es ratsam, Übersichtsaufnahmen aus beiden Fahrtrichtungen und aus unterschiedlich erhöhten Positionen zu machen. Am besten geeignet seien Aufnahmen aus einer Entfernung von 50 bis 150 Metern. Die Fotos sollten sowohl den Straßenverlauf, als auch die erste Sichtmöglichkeit auf den Unfallgegner dokumentieren.

Der ÖAMTC empfiehlt darüber hinaus, Bremsspuren mehrfach und in beide Richtungen zu fotografieren. Besonders wichtig sei, dass der Abstand der Fahrzeuge und der Spuren zum Fahrbahnrand erkennbar ist. Auch die Lage von Scherben oder abgebrochenen Fahrzeugteilen können Aufschluss über den Unfallhergang geben. An Material dürfe nicht gespart werden: 24 Fotos seien das Minimum.

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