Zeitung Heute : Unternehmensgründung: Mit Eigenkapital das Risiko teilen

Uwe Seifert

Bei Unternehmensgründungen ist das liebe Geld einer der wichtigsten Engpassfaktoren. Um genug Kapital zu mobilisieren, muss man die richtige Quelle finden. Banken und Sparkassen geben Kredite nur bei ausreichenden Sicherheiten. Eine Alternative ist die Eigenkapitalfinanzierung. Eigenkapital bedeutet dabei nicht "eigenes Kapital", sondern einen Partner zu finden, der in die Geschäftsidee investiert. Mögliche Partner als Eigenkapitalgeber sind Privatinvestoren (Business Angels) oder professionelle Venture Capital-Gesellschaften. Die Geschäftsidee muss ein hohes Wachstumspotenzial haben, denn Investoren wollen, dass sich ihre Investition rentiert. Die Vorteile einer Eigenkapitalfinanzierung

Eigenkapital ist haftendes Kapital. Der Gründer muss sich nicht hoch verschulden. Der Investor trägt sein eigenes Risiko.

Liquiditätsbelastende Zins- und Tilgungszahlungen entfallen.

Mit ausreichend Eigenkapital können Wachstumschancen genutzt werden. Die Gegenleistung des Gründers ist die Abgabe eines Anteils des Unternehmens. Das bedeutet auch, dem neuen Partner gewisse Informations- und bisweilen Mitbestimmungsrechte einzuräumen.

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