Zeitung Heute : Unverhoffter Glückwunsch

Der Tagesspiegel

Man kennt so etwas aus dem Fernsehen: Da geht ein Bürger in irgendeinen Supermarkt oder ein Kino oder eine Ausstellung und ist plötzlich der 1000000. Besucher. Blitzlichtgewitter, Präsentkörbe, Umarmungen. Ganz so war es gestern bei der Schülerin Katharina Sturm nicht, aber immerhin: Sie war die 50000. Besucherin in der Holocaust-Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Interims-Quartier, dem Kronprinzenpalais. Ein Projekttag war der Anlass dafür, dass die Zehntklässlerin des Carl von Ossietzky Gymnasiums in Pankow mit ihren Mitschülern und ihrem Geschichtslehrer die Ausstellung besuchte.

Natürlich gab es auch ein Geschenk: Sie erhielt von Museumsdirektor Hans Ottomeyer außer dem Katalog und dem Plakat zur Ausstellung für sich und weitere Mitschüler Gutscheine zum Besuch der Filmreihe im Kino Arsenal im Sony-Center, das zum Begleitprogramm der Ausstellung gehört.

Die Dokumentationsschau mit dem Zusatztitel „Der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung“ ist am 16. Januar eröffnet worden und noch bis zum 9. April im Ausweichquartier des Deutschen Historischen Museums Unter den Linden zu sehen. tabu

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