Zeitung Heute : Urteil: Regress-Geld nur ein Mal

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Auch wenn ein Autofahrer durch das Fahren unter Alkoholeinfluss und eine anschließende Unfallflucht zwei Pflichten gegenüber seinem Versicherer verletzt, kann das Unternehmen nur ein Mal den auf 10 000 Mark begrenzten Regress fordern. So entschied das Oberlandesgericht Nürnberg (Aktenzeichen: 8 U 1411/00), berichtet die in Maintal erscheinende Fachzeitschrift "Schadenpraxis". Die im konkreten Fall in Rede stehenden Pflichtverletzungen gingen letztlich auf denselben Schutzzweck zurück, so das Gericht. Die Regresshaftung dürfe daher wegen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit nicht doppelt angesetzt werden.

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