Zeitung Heute : US-Militär findet sich mit Assad ab

Washington - Der Westen stellt sich offenbar darauf ein, dass Syriens Präsident Baschar al Assad an der Macht bleibt. Im Pentagon gilt als ausgemacht, dass Assad nur durch einen massiven internationalen Militäreingriff gestürzt werden könnte – und der ist Washington zu teuer, das Risiko zu hoch. Martin E. Dempsey, der US-Generalstabschef, skizzierte jetzt die militärischen Optionen Washingtons in einem Brief an den Kongress: Jeder Eingriff würde Milliardenkosten nach sich ziehen und die Bereitschaft des US-Militärs, anderswo in der Welt zu agieren, gefährden. Die USA müssten damit rechnen, dass ihr Eingreifen auch unerwünschte Folgen haben könne, schrieb er. rtr

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!