Zeitung Heute : US-Regierung verteidigt harte Verhörmethoden

Washington - Die US-Regierung hat „harte“ Techniken bei Verhören Dutzender mutmaßlicher Terroristen zugegeben und sie als zulässig verteidigt. „Wir fangen mit den am wenigsten harschen Maßnahmen an“, zitierte die „Washington Post“ die Heimatschutzberaterin von Präsident George W. Bush, Frances Townsend. Mit der „Steigerung“ der Methoden werde dann aufgehört, „wenn jemand kooperativ wird“. Zuvor hatte die „New York Times“ berichtet, das Justizministerium habe in einem geheimen Memorandum 2005 Gewaltanwendung bei Verhören in CIA-Gefängnissen gebilligt, darunter auch Schläge. US-Präsident George W. Bush verteidigte die harten Verhörmethoden. Die Bürger erwarteten vom Staat, dass er die Nation beschütze, sagte Bush. AFP/Tsp

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