Zeitung Heute : USA: Wir wollen Snowden weder foltern noch töten

Moskau/Washington - Im Ringen um die Auslieferung des früheren Geheimdienstlers Edward Snowden zeigen sich die USA bemüht, Russland mit Zugeständnissen zu ködern. Dem Ex-Mitarbeiter einer Vertragsfirma des Geheimdienstes NSA drohe in seiner Heimat weder die Todesstrafe noch die Folter, schrieb Justizminister Eric Holder. Anderslautende Vorwürfe des 30-Jährigen, der Ausspähaktionen der NSA und britischer Geheimdienste enthüllt hatte, entbehrten jeder Grundlage. Russland lehnt die Auslieferung Snowdens, der sich seit über einem Monat im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo aufhält, ab. Der russische Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow gab bekannt, dass der Geheimdienst FSB und die US-Bundespolizei FBI über Snowden im Gespräch seien. rtr

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