Zeitung Heute : Uwe Moritz Eichler, Theatergründer

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Sex.

2. Zu Hause: Meinen Kühlschrank.

3. Auf der Bühne: Timing.

4. Im Theater: Der Moment, wenn die Saaltüren sich schließen, das Licht verlöscht und

das Theater beginnt.

5. Am Schauspielern: Die Rampe.

6. Am subventionierten Theater: Wenn die

Subventionen ausbleiben.

7. Am nicht subventionierten Theater: Wenn ein paar Subventionen kommen.

8. An Berlin: Der Funkturm – der erste

Willkommensgruß der Stadt, wenn man aus dem

Westen nach Berlin hinein fährt.

9. An Deutschland: Die Ausländer.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Ich möchte noch mehr Ballhaus-Aktien kaufen!

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Die erste Viertelstunde.

2. Zu Hause: Wenn mich keiner anruft.

3. Auf der Bühne: Verratene Figuren.

4. Im Theater: Wenn die Theaterkantine nachts

zugemacht wird.

5. Am Schauspielern: Gibt es nicht!

6. Am subventionierten Theater: Dass teilweise

wertvolle Bühnenbilder verschrottet werden müssen. Es wäre klasse, wenn es so eine Art Börse für abgelaufene Stücke gäbe und die Theater erst mal anderen Theatermachern ihre Kulissen anbieten.

7. Am nicht subventionierten Theater:

Die Zweit- und Drittjobs.

8. An Berlin: Die langen, grauen Winter.

9. An meinem Leben: Meinen Kontostand.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Wir finden Massenvernichtungswaffen im Irak.

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