Zeitung Heute : Verbraucherschützer klagen

Verbraucherschützer haben Klage gegen die Kerosinzuschläge eingereicht, die von Pauschalreiseveranstaltern seit Mitte Januar erhoben werden. Damit soll eine Preisänderungsklausel im Kleingedruckten von Reiseverträgen zu Fall gebracht werden, sagte Beate Wagner vom Verbraucherschutzverband Nordrhein-Westfalen jetzt. Auf der Grundlage dieser Klausel in den "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" hatten Reiseunternehmen nachträglich einen Zuschlag auf die Katalogpreise erhoben.

Sollten die Verbraucherschützer Recht bekommen, könnten Kunden laut Wagner den Kerosinzuschlag zurückverlangen, wenn sie erst nachträglich damit belastet wurden. Wenn der Mehrpreis in der Buchungsbestätigung bereits ausgewiesen war, bestünde auch dann kein Rückerstattungsanspruch, hieß es.

Von Klagen betroffen sind bisher die Firmen Bucher-Reisen, Tjaereborg, NUR, Alltours, Airtours International, TUI und Transeuropareisen. Der Kreis der Beklagten könne sich noch ausweiten, betonte die Verbraucherschützerin Wagner.

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