Zeitung Heute : Verpackungen ohne Inhalt Was in die Gelbe Tonne gehört – und was nicht

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Teekessel, Fahrradschlösser, Möbelstücke – in den Sortieranlagen der Müllsortierer finden sich die abenteuerlichsten Dinge. Die Gelben Tonnen (oder Säcke) werden manchmal missbraucht. Schließlich glauben einige, hier unliebsamen Müll loswerden zu können. Andererseits passiert der eine oder andere so genannte „Fehlwurf“ oft unabsichtlich.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, den Müll richtig zu trennen. Das Glas wird nach Farben sortiert, Papier hat eine eigene Tonne und in den Gelben Sack kommen alle Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Weißblech mit dem Grünen Punkt. Wer sich bei der Sortierung nicht sicher ist, kommt mit einigen Faustregeln schon ein ganzes Stück weiter:

Erstens: In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich so genannte Leichtverpackungen, die mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet sind. Das ist beispielsweise der Jogurtbecher, die Konservendose oder die Verpackungsfolie um die Windeln. Nicht in die Tonne gehört der Inhalt dieser Verpackungen: Benutzte Windeln oder Gemüseabfälle also kommen in den Rest- beziehungsweise Biomüll.

Zweitens: Der Müll, der zwar aus recycelbarem Material besteht, aber nicht den Grünen Punkt trägt, gehört nicht in die Gelbe Tonne. Denn für diese Materialien wurden keine Lizenzentgelte an das Duale System bezahlt. Videokassetten oder Elektrokabel zum Beispiel verursachen darüber hinaus regelmäßig Störungen der Sortieranlagen.

Drittens: Der Grüne-Punkt-Abfall muss vor der Entsorgung nicht abgewaschen werden. Es reicht, dass er „löffelsauber“ ist. Das heißt, was man beim Löffeln des Jogurts nicht mehr auskratzt, muss nicht extra abgewaschen werden. rok

Weitere Infos im Internet unter:

www.gruener-punkt.de

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