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REIMZEIT Olli „Dittsche“ Dittrich liest aus seinem Buch „Das wirklich wahre Leben“.

eNTe
Foto: photoselection

Wenn Olli Dittrich zu einer autobiografischen Lesung antritt, dann ist mit frei schwadronier- ten Ausreißern zu rechnen. Mit Anekdoten, die nicht in seinem Buch „Das wirklich wahre Leben“ (Piper Verlag) zu finden sind. Darin versteht es Koautorin Anne Ameri-Siemens sehr geschickt – etwa mit der Wahl erinnerungsträchtiger Gesprächsorte –, dem vielseitigen Komödianten hochamüsante, aber auch tiefschürfende Lebensgeschichten zu entlocken. Mal sehen, für welche Auswahl er sich in Berlin entscheidet: die offenherzige Schilderung früherer psychosomatischer Probleme, nostalgisch-jugendkultürliche Zeitbilder aus den 70er Jahren oder seine spannenden, sehr unterschiedlichen musikalischen Stationen bis zur erfolgreichen Countrycombo „Texas Lightning“. Vielleicht erfahren wir, wie Kultschluffi Dittsche zu seinem Bademantel kam, vielleicht, wie der wirklich wahre Olli Dittrich Anke Engelke kennenlernte. Im nebenstehenden Textauszug erinnert er sich an die ersten Arbeitssitzungen mit Wigald Boning, etwa ein Jahr, bevor beide in RTL Samstag Nacht „Zwei Stühle“ mit „einer Meinung“ belegten – um dann als Die Doofen die Charts zu erklimmen. Und als umjubelte Live-Comedy-Band Rockkollegen wie Bon Jovi und Slash aus der Fassung brachten. eNTe

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