Zeitung Heute : Vielseitige Teilchen

Der Tagesspiegel

Eine neuartige Ionenquelle haben jetzt Forscher der TU Dresden entwickelt. Die Apparatur mit dem Namen DEBIT (Dresden Electron Beam Ion Tap) sei kleiner und preisgünstiger als bisherige Quellen, sagt Günter Zschornack vom Institut für Kern- und Teilchenphysik, dessen Team gemeinsam mit russischen Wissenschaftlern und der Firma Leybold Vakuum Dresden die 30 Zentimeter lange und etwa zehn Kilogramm schwere Anlage entwickelte.

Ionen spielen in Forschung, Technik oder Medizin mittlerweile eine große Rolle. Die elektrisch geladenen Teilchen entstehen aus Atomen durch Aufnahme oder Abgabe von Elekronen. Besonders interessant sind langsame, extrem stark aufgeladene Ionen. Die zum Patent angemeldete Technik eignet sich für die Plasmaphysik ebenso wie zum Einsatz bei der Chipherstellung. pja

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