Zeitung Heute : Virtuelle Kraftwerke im Wohnraum

Der Tagesspiegel

Die Brennstoffzelle als alltägliche Energiequelle wird kommen, da sind sich auch Bernd Höhlein vom Institut für Werkstoffe und Verfahren der Energietechnik am Forschungszentrum Jülich sowie Staatssekretär Uwe Thomas vom Bundesforschungsministerium sicher. Aber als Massenprodukt vor allem im mobilen Bereich wird sie dafür noch etliche Jahre brauchen. Zu allererst wird man den leisen und klimafreundlichen Strom- und Wärmeproduzenten im Wohnhaus begegnen. Mit Hilfe elektronischer Schaltungen wird es zu „virtuellen Kraftwerken“ kommen, zu einer Zusammenfassung kleiner Anlagen, die eines Tages große, zentrale ersetzen können. Die Technik werde allerdings – trotz aller Fortschritte in der Material- und Konstruktionstechnik – auch noch über Jahre hinweg öffentliche Fördermittel benötigen.

Höhlein und Thomas stellten eine Materialsammlung vor, die die Vorträge einer Veranstaltung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vom Dezember 2000 zusammenfasst. Der Band „Die Brennstoffzelle, zukünftige Querschnittstechnologie für den Industriestandort Deutschland?“ ist gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro erhältlich unter der Fax-Nummer 030-26 93 58 51 oder unter Ilka.Monheimius@fes.de . gih

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