Zeitung Heute : Virtuelles Aquarium: Der "Regenbogenfisch" als Computerspiel fürs Kinderzimmer

Mit dem "Regenbogenfisch" startet der Tivola-Verla

Seit acht Jahren verzaubert der "Regenbogenfisch" die Vorlesestunde im Kinderzimmer. Die von Marcus Pfister verfasste Fabel vom Für-Sich-Behalten-Wollen und der besseren Einsicht in den Sinn des Teilens ist jetzt auch als Computerspiel herausgekommen. Damit ein länger fesselndes Abenteuer daraus wird, wurde die schlichte Geschichte drastisch verändert: Hier haben drei freche Krabben im Auftrag ihres Chefs dem bewunderten Schönling im Schlaf die Glitzerschuppen gestohlen.

Auf der Suche nach den verschwundenen Schuppen müssen die Tiere des Meeres befragt und eine Vielzahl von Aufgaben gelöst werden. Hierbei können Kinder ab etwa fünf Jahren ihre Feinmotorik mit der Maus oder ihr Farb-, Formen- und Musikgedächtnis trainieren. Denn wer zum Krabbenchef vordringen will, muss erst drei Melodien auf einer Zauberorgel spielen. Um an diese Melodien zu gelangen, müssen zuvor die drei Krabben durch geschicktes Lösen von Rätseln zur Herausgabe motiviert werden.

Beim Start des Programms wird eine von zwei Schwierigkeitsstufen gewählt - und gleich Bekanntschaft mit einem flinken Fischepaar geknüpft, das immer bei Fragen auftaucht: Der eine nickt, der andere schüttelt den Kopf.

Manche der sonst doch so stillen Meeresbewohner sind auffallend geschwätzig - etwa auf dem Weg durch das Labyrinth am Meeresgrund. Aber ohne die hilfreichen Hinweise des Barschs oder der schrecklich kitzligen Krake Klementine würde man auch nie den Schlüssel zur Mal-Truhe finden. Die geheimnisvolle Unterwasserlandschaft übt einen magischen Reiz aus - allein die Glitzerschuppen sind im Buch doch noch schöner als ihr matter Abglanz am PC-Bildschirm.

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