Zeitung Heute : Vivico: Die Berliner Projekte

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Zu den Projekten der Vivico zählen die Dorotheenhöfe in der Georgenstraße, ein Ensemble aus vier Bürohäusern und einem "Stadtpalais". Mathias Ungers hat die fünf Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 26 500 Quadratmetern entworfen. Noch vor der Grundsteinlegung verkaufte die Vivico, damals noch EIM, die Bürohäuser an den Verband Deutscher Hypothekenbanken sowie den Verband der Zigarettenindustrie. In Vivico-Eigentum bleibt das Stadtpalais. Das Haus bietet bis zu 200 Quadratmeter große Eigentumswohnungen zu Spitzenpreisen von 14 000 Mark pro Quadratmeter.

In Lichterfelde Süd, im Südwesten der Stadt, plant die Vivico auf 115 Hektar ein Quartier für 7000 Bewohner. Die Baufläche beträgt 65 Hektar. In der so genannten "Parks Range" entstehen 3000 Wohneinheiten: Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sowie Mehrgeschosser. In der Mitte der Anlage liegt eine 34 Hektar große Grünfläche. Das Investitionsvolumen beträgt über eine Milliarde Mark. Die Gesellschaft hat mit dem Widerstand der "Umweltschutzinitiative Lichterfelde-Süd" (ULS) zu kämpfen, die sich aus Anwohnern der benachbarten Thermometer-Siedlung rekrutiert. Ihre Klage: Die Grünflächen würden nicht an ihre Siedlung angebunden, sondern lägen in der Mitte des neuen Quartiers.

Ein weiteres Projekt ist der so genannte Block 9 in der Moabiter Quitzowstraße: ein 90 000 Quadratmeter großes Gewerbeareal. Hier sind Investoren für Grundstücke mit Flächen bis zu 20 000 Quadratmetern gesucht. Bereits angesiedelte Unternehmen können ihre Flächen erwerben. Die Entwicklung erfolgt in Kooperation mit dem Sanierungsträger S.T.E.R.N.

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