Zeitung Heute : Völlig daneben

Der Tagesspiegel

Die Schriftstellerin Doris Gercke hat die TV-Verfilmung ihrer „Bella Block“-Romane kritisiert. Die Hauptfigur in der ZDF-Krimireihe habe nichts mehr mit ihrer Bella zu tun, sagte die Autorin dem „Stern“. Die Drehbücher seien „völlig unpolitisch“, „oft schlecht geschrieben“ und vermittelten „keine weibliche Sicht der Welt“. Sie räumte einen „Anfängerfehler“ ein: Nach dem Erfolg ihres ersten Romans habe sie „ein paar Drehbücher, aber eben auch die Filmrechte an der Figur Bella Block“ verkauft. Jetzt will Gercke die Rechte zurückbekommen. Beim ZDF reagierte man erstaunt auf ihre Äußerungen. Pit Rampelt, Redakteur der „Bella Block“- Reihe, sagte, es habe immer eine gute Zusammenarbeit bestanden und das Team sei von der Autorin unterstützt worden. dpa

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