Zeitung Heute : "Vom Glück auf Erden": Himmelwärts

Heike Kunert

Für Aristoteles war es das höchste Gut der Politik, Montesquieu machte es von einer günstigen oder ungünstigen Veranlagung der Organe abhängig, und Nietzsche misstraute ihm fortwährend. Das Glück - der Seelenzustand, der den Plural nicht kennt, das, wonach der Mensch ständig auf der Suche ist und ihm durch Zufriedenheit zumindest nahe kommt - verweigert sich einer Definition. Der Humangenetiker Luca Cavalli-Sforza und sein Sohn, der Philosoph Francesco Cavalli-Sforza wagen den Versuch, dem Glück auf Erden nachzuspüren und Antworten auf die Frage nach dem guten Leben zu finden. Die Autoren begeben sich dabei auf die Pfade von Mythen, Religionen und Philosophien geradewegs in den Forschungsdschungel von Biologie und Soziologie - und scheuen auch nicht die Frage, ob das Glück womöglich genetisch festgelegt ist.

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