Zeitung Heute : Vom Rahmenmacher zum Rugbyspieler

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Als Enkel des zaristischen Botschafters in Paris wurde Jacques Tatischeff 1907 geboren. Nachdem er erst den Beruf seines Vaters erlernte (Bilderrahmenmacher), wurde der sportliche Franzose Rugbyspieler , bevor er als athletischer Komiker in Varietés auftrat – unter anderem im Berliner Kabarett der Komiker. Nur fünf große Spielfilme drehte der Perfektionist, alle mit seinem Alter Ego Monsieur Hulot : „Tatis Schützenfest“ (1949), „Die Ferien des Monsieur Hulot“ (1953), „Mon Oncle“ (1958), „Playtime“ (1967) und „Trafic“ (1971). Die letzten beiden Filme waren kein großer Erfolg. 2002, 20 Jahre nach seinem Tod, wurde der Filmemacher in Frankreich wieder entdeckt, u.a. durch eine Ausstellung über Stadt und Architektur in seinen Filmen und der Aufführung der restaurierten 70Millimeter-Kopie von „Playtime“ in Cannes durch die Firma „Les Films de Mon Oncle“ , die Tatis Tochter Sophie und ihr Vetter Jérome Deschamps gründeten. Sie kümmert sich jetzt um das filmische Erbe.

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