Zeitung Heute : Von der Straße auf die Flüsse

Der Tagesspiegel

Potsdam. Für den Ausbau der brandenburgischen Wasserstraßen als Verkehrsadern haben sich Wirtschaftsvertreter ausgesprochen. Bei einem Workshop mit Verkehrsminister Hartmut Meyer (SPD) befürworteten die Teilnehmer vor allem den Ausbau des Teltowkanals und der Oder-Spree-Wasserstraße zur besseren verkehrsmäßigen Erschließung Südostbrandenburgs. „Wenn wir die Straßen von Schwerverkehr entlasten wollen, brauchen wir angemessen ausgebaute Wasserwege“, betonte Meyer. „Das Wasser ist ein umweltfreundlicher Verkehrsträger mit Zukunft, der aus Sicht des Landes einen wichtigen Teil des Gesamtverkehrskonzeptes besonders vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung darstellt.“ Meyer erwartet für die Wasserstraßen erhebliche Zuwachsraten, weil die Wirtschaft zunehmend deren Attraktivität erkenne. Brandenburg unterstütze daher die Ausbaupläne des Bundes. So sei der Teltowkanal eine wichtige Verbindung zwischen Elbe und Berlin, der über die Oder-Spree- Wasserstraße auch die Häfen Königs Wusterhausen, Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt anbinde. Der Ausbau mache daher Sinn. dpa

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