Zeitung Heute : Von Kissen und Bauchdecken

„Herr Doktor, im Zweifelsfall ruhig etwas mehr“: Schönheitschirurg Karl Dansard operiert Brüste, saugt Fett ab, strafft Haut und legt Ohren an. Wenn er die Wünsche seiner Patienten hört, wird ihm manchmal fast unheimlich. Aber er erfüllt sie trotzdem.

Nadja Klinger

In Doktor Dansards Händen liegen Brüste. Er knetet sie wie Weichkäsepackungen aus dem Kühlregal. Schaukelt sie. Legt sie ab und drischt auf jede einmal mit der Faust, um zu zeigen, wie stabil sie sind. Er greift mit Daumen und Zeigefingern zu und hängt die Brüste sozusagen in die Luft. Der Unterschied ist deutlich zu sehen: Eine schlägt im Hängen Falten, die andere nicht.

Dem Doktor gegenüber hockt eine schmale, junge Frau. Sie rauft sich die kurzen Haare, krümmt sich, richtet sich auf, zuckt zusammen. Sie befindet sich in einer eigenartigen Situation. Sie ist Patientin, sitzt im Sprechzimmer eines Dessauer Ärztehauses, aber sie wird nicht geheilt. Vielmehr begibt sie sich freiwillig in die Hände eines Fremden, damit der an ihr Körperverletzung verübt. Dafür hat sie 4000 Euro organisiert und den Urlaub aufgespart. Angespannt starrt sie auf die hängenden Brüste, dann dem Doktor in die Augen. Sie ist Fleischfachverkäuferin. Sie versteht ihr Geschäft, aber von diesem hier hat sie keine Ahnung. Sie muss darauf vertrauen, dass er ihr das Richtige verkauft.

Das mit den Falten liegt am Füllmaterial. Eine der beiden Silikonbrüste ist das Neueste, der letzte Schrei. Überzeugend, so wie bügelfreie Wäsche. Aber teurer. Es stellt sich die Frage, ob die Kundin mit einem hinreichenden Modell auskommen oder lieber gleich in die S-Klasse investieren will. Außerdem stellt sich die Frage nach der Größe. Der Doktor schiebt der jungen Frau bescheidenere und üppigere Implantate in den BH. Er tritt einen Schritt zurück. „Wenn ich mich äußern dürfte: 230 Gramm“, sagt er. „260 wären zu viel.“ Er entfernt sich weiter, wie ein Bildhauer von seiner Plastik. „Sitzt das dann so schön wie jetzt?“, fragt die Frau. Doktor Dansard ist mehr als ein Arzt. Seine Hände gestalten. Aber ein Künstler ist er nicht. „Auch auf Brüste wirkt Erdanziehungskraft“, antwortet er.

Schließlich fotografiert er die Patientin mit je 230 Gramm im BH. Das Polaroid kommt mit in den OP. Während der mehrstündigen Operation wird Dansard zunächst ein Probeimplantat legen und es mit Wasser füllen. Er wird die Patientin aufsetzen und schauen, wie das aussieht. Die Meinungen der OP-Schwestern interessieren ihn, jedoch sind die sich oft nicht einig. „Ich hab’ das letzte Wort“, sagt er. Er legt die Silikonbrüste neben das Trockenblumengesteck in die Anbauwand. „Lieber weniger“, murmelt die junge Frau. „Ist ja noch Zeit“, antwortet der Doktor. Etlichen Ehemännern hat er bereits verbieten müssen, mit in den OP zu kommen, um Anweisungen zu geben. Patientinnen, die beharrlich auf kleinen Brüsten bestanden, hat er kurz vor der Narkose noch einmal in die Augen geschaut. „Doktor, hören Sie“, haben die plötzlich gesagt, „im Zweifelsfalle ruhig mehr.“

Augenlider, Beine, Po

So schnell, wie sich der Gedanke an pralle Riesenbrüste im Kopf einer bislang eher bescheidenen Frau breit macht, hat er, aus den maßlosen Großstädten kommend, auch die Provinz erobert. Karl Dansard praktiziert im Rhein-Main-Gebiet. Hin und wieder kommt er ins ostdeutsche Dessau und mietet sich im Ärztehaus ein, um für drei Tage seine Dienste anzubieten. Schon wenn sich sein Zug der Stadt nähert, beginnt das Handy zu klingeln. Es geht um Brüste, Oberschenkel, Augenlider. Der Doktor vergibt einen Beratungstermin nach dem anderen. Vom Bahnhof geht er nicht erst ins Hotel. Beim Marsch durch die Innenstadt klingelt das Handy weiter. Der Herbstwind pfeift in die Gespräche, es geht um die Hüfte, es geht um den Bauch. Es geht nicht ums Äußere, sondern ums Lebensgefühl. Sie würden gern „was machen lassen“, sagen die Dessauer Patienten. Der Doktor soll ein bisschen an den Biografien basteln.

Einer kleinen, schlanken Dessauerin hat er vor Tagen die Oberschenkel abgesaugt. Kurz nachdem ihr Ehemann auf eine längere Dienstreise verschwunden war, ist sie mit 1700 Euro zu Karl Dansard nach Wiesbaden gereist. So viel Geld war weder auf ihrem Konto noch in ihrem Portemonnaie gewesen. Der Vater hatte es ihr zugesteckt, damit die Tochter bekam, wonach sie sich sehnte. Nicht nur zur Nachuntersuchung kommt sie jetzt in die Praxis, sondern sie hat einiges zu besprechen. Sie wirkt geschäftig, als wäre sie selber auf Dienstreise. „Der Doktor muss noch mal ran.“ Um ihre dicken Schenkel zu präsentieren, läuft sie in ihrer Jeans Größe 26 im Gang auf und ab. „Ich hab’ mich noch gar nicht doll verändert.“ Die Krankenschwester bemüht sich um ein angemessenes Gespräch. „Es ist noch alles geschwollen, warten Sie ein paar Wochen.“ Die Patientin schmollt. Wenn der Ehemann zurückkehrt, soll alles verheilt sein. „Darf er denn gar nichts merken?“, fragt die Schwester. „Doch, er soll!“, sagt die Frau. Ihre Augen leuchten bei dem Gedanken, dass ihr Leben als Hausfrau zukünftig eines mit anderen Schenkeln sein wird. „Aber ich werde ihm doch nicht sagen, dass mir das der Arzt gemacht hat!“

Wenn auch länger als eine Dienstreise, so dauert das Sich-verändern mit Hilfe von Karl Dansard nicht lange. Normalerweise kaufen die Leute Schuhe, Hüte, Kleider, Haarfarbe, Kosmetik. Sie neigen dazu zu übertreiben. Möglicherweise suchen sie ein weiteres, wenn auch unüblicheres Geschäft auf. Sie öffnen die Tür, um die Schwelle zu überschreiten. Hinter dieser Schwelle wartet der plastische Chirurg. Er ist nicht dazu da, seine Kunden wieder wegzuschicken. Er übt seinen Beruf aus. Sein Skalpell kann einem Körper genauso dienlich sein wie die Säge dem Insassen einer vergitterten Gefängniszelle. Also fragt er: „Was wünschen Sie?“

Schon mit 13 wollte Karl Dansard Chirurg werden. Als er dann einer war, ging er noch nach Aachen, um auch seinen Facharzt für Plastische Chirurgie zu machen. Seitdem operiert er Hände, Brüste, Augenlider, Tränensäcke, Bauchdecken, saugt Fett ab, strafft die Haut an Gesicht und Hals, legt Ohren an.

1993 ist er schon einmal aus dem Westen Deutschlands nach Dessau gekommen. Damals wurde am Diakonissen-Krankenhaus der Fachbereich für plastische Chirurgie eingerichtet. Dansard als Chefarzt hatte die Betten zu füllen. Um Betten zu füllen, musste er operieren. Um zu operieren, brauchte er Bedingungen: viel höhere Standards als in der allgemeinen Chirurgie, absolute Sterilität. Also sortierte er die OP-Schwestern aus, die so dick waren, dass sie ihre Kittel im Rücken nicht mehr schließen konnten. Also bat er um bessere Geräte. In sechs Jahren stieg der Anteil der Patienten, die sich von Karl Dansard behandeln lassen wollten, von null auf 25 Prozent. Nach sechs Jahren wusste der Chefarzt aber auch, dass die Dessauer Krankenhausleitung bessere Arbeitsbedingungen niemals finanzieren würde. Zudem waren die ostdeutschen Krankenkassen noch sturer als die im Westen. Etliche Patientinnen hat Doktor Dansard vors Sozialgericht geschickt. „Eine Frau stirbt nicht an einer zu großen Brust, aber sie leidet“, sagt er. „Sobald eine Operation einen Hauch von Kosmetik hat, betrachten die Kassen sie nicht mehr als medizinische Leistung.“ Er hat Patientinnen ermutigt, von einer Instanz zur nächsten zu gehen, bis zum Bundesverfassungsgericht. Er hat Gutachten geschrieben, den Wechsel der Krankenkassen empfohlen. „An manchen Abenden habe ich gedacht: Vielleicht liegt heute eine Bombe unter deinem Auto.“

Er spricht von Ästhetik, wenn er seinen Beruf beschreibt. Seine Patienten nennen es Schönheit. Der Begriff vernachlässigt, dass Karl Dansard Arzt ist. Als Arzt braucht er einen Befund, denn der setzt ihm Grenzen. „Ein Teil dieses Befundes liegt für mich bereits vor, wenn jemand mit seinem Körper unzufrieden ist“, sagt Dansard. Wünsche jedoch kennen mitunter keine Grenzen. Also muss der Doktor zusehen, dass er seine medizinischen Auffassungen mit den Vorstellungen des Patienten in Übereinstimmung bringen kann. „Nichts in der plastischen Chirurgie ist einfach. Ich bin ein Handwerker, aber es gibt keine Routine“, sagt er. „Ich muss vor allem wissen, was ich nicht tun darf.“

„Bekommen Sie da ein gutes Ergebnis hin?“, will eine korpulente Dessauerin wissen. Karl Dansard beschaut ihre gepolsterten Hüften. Als Schönheitsverkäufer kann er die Frage leider nicht mit Ja beantworten, denn als Arzt verbietet sich für ihn vor allem eines: zu viel Fett abzusaugen. Demnach muss er herausfinden, woher der Wunsch der Patientin kommt und worauf er zielt. „Es geht darum, dass Sie die nächste Bluse vielleicht zwei Nummern kleiner kaufen können“, sagt er zu ihr. „Aber Sie werden nicht Claudia Schiffer sein. Ihre Gesamterscheinung bleibt dieselbe.“ Die korpulente Dame kichert. „Also, Herr Doktor, nein, wissen se!“ Dansard ist erleichtert. „Vielleicht schaffe ich es, hier wenigstens ein bisschen Taille reinzukriegen“, fügt er hinzu.

Erst seit 25 Jahren gibt es in Deutschland Plastische Chirurgie, zunächst als Teilgebiet der Allgemeinen, dann als komplette Facharztausbildung. Plastische Chirurgen legen Hand an Äußerlichkeiten, die beim Patienten im Wert viel höher stehen als Inneres. Sie haben die dankbarsten Patienten. Die Anzahl der Menschen, die sich nicht aus medizinischer Notwendigkeit sondern freiwillig von ihnen behandeln lässt, nimmt beständig zu. Und – sie überweisen ordentlich Geld. Plastische Chirurgen seien, sagt Doktor Dansard, die meistgehassten unter den Kollegen.

350000 bis 400000 deutsche Kunden kommen jährlich ins Schönheitsgeschäft. Die Verkäufer sind etwa 3000 bis 5000 Ärzte. Nur 500 von ihnen sind ausgebildete plastische Chirurgen. Alle anderen: Kieferchirurgen, die Brüste vergrößern, Gynäkologen, die Nasen gestalten, Hautärzte, die Fett absaugen. „Nirgendwo steht, dass ein HNO-Arzt keinen Eierstock operieren darf. Aber warum sollte er das auch tun?“, sagt Doktor Karl Dansard. „Es steht nirgendwo, dass ein Gynäkologe kein Fett absaugen darf. Aber er hat einen Grund, es zu tun: die Möglichkeit, mit einer medizinischen Leistung außerhalb der Krankenkasse Geld zu verdienen.“

Fettabsaugungen stehen an erster Stelle der Schönheitskorrekturen. Sie gelten als großer chirurgischer Eingriff und verlangen nach einer besonders detaillierten Aufklärung der Patienten im Vorfeld. Vor kurzem schickte „Stiftung Warentest“ vier Testpersonen los, um in 30 Praxen, Kliniken und Instituten die Ärzte zu testen. Keiner ist seiner Verpflichtung zur gründlichen Aufklärung umfassend nachgekommen, es gab keine Hinweise auf das Todesfallrisiko. Jedoch treten bei Fettabsaugungen und Brustoperationen am häufigsten Komplikationen auf. Rechtsanwälte haben sich auf Streitigkeiten in Sachen Schönheitschirurgie spezialisiert. Die Prozesse haben sich in den letzten Jahren verdreifacht. Das boomende Geschäft zeigt verheerende Auswüchse. Nahezu alle Illustrierten im Land haben in den letzten Wochen Fotos mit deformierten Bäuchen, kraterartigen Oberschenkeln oder zu Wülsten verformten Brüsten veröffentlicht. Nun fordern ausgebildete plastische Chirurgen und Mitglieder der Ärztekammer ein neues Zertifizierungssystem, in dem klar festgelegt ist, welcher Arzt welchen Eingriff vornehmen darf.

Spritze und Champagner

„Man darf jetzt keine Chance auslassen, um über unsere in Verruf geratene Branche aufzuklären“, sagt Doktor Karl Dansard zu seinen Dessauer Patientinnen, die entscheiden sollen, ob die Presse mit im Sprechzimmer bleibt oder nicht. Fast alle willigen ein. Dann kniet sich der Doktor vor sie hin, betrachtet ihre Körper und fachsimpelt wie ein Klempner über die Waschmaschine. „Ich würde Ihnen dieses Verfahren nicht anbieten, wenn ich es bei meiner eigenen Frau nicht auch machen würde“, sagt er einer zweifachen Mutter, die ihre ruinierte Bauchdecke gestrafft haben will. Der jungen Frau, die sich nicht vorstellen kann, wie die falschen Brüste an die richtige Stelle kommen, antwortet er: „Unter Ihren Achseln hat die Natur jeweils so ein Loch gelassen.“ Er hebt die Arme der Frau und zeigt auf die entsprechenden Stellen. „Von dort, so ist es vorgesehen, soll ich die Implantate unter den großen Brustmuskel schieben.“

Er macht Witze. Wie man das am Arbeitsplatz eben so macht. Da ist nur ein Problem: Zwar hat die Gesellschaft, die ihn als plastischen Chirurgen anerkennt, die Schwelle, hinter der für Schönheit auch die Körper verletzt werden, längst überschritten, jedoch will sie es nicht wahrhaben. Wer die Tür zu einer derartigen Praxis öffnet, mag dabei normalerweise nicht beobachtet werden. Mit Vorliebe werden unechte Brüste entlarvt. Prominente, die augenscheinlich nicht älter werden, stehen unter Generalverdacht. 30000 bis 50000 Deutsche haben sich im vergangenen Jahr die Gesichtsfalten mit dem Nervengift Botulonium-Toxin wegspritzen lassen. Doch die zahllosen Botox-Partys, auf denen es neben Champagner eine teure Spritze vom Doktor gibt, sind offiziell nirgendwo im Angebot. Sie werden in den Großstädten im Untergrund gefeiert. Ärzte in Berlin erzählen, sie kämen der Nachfrage kaum noch hinterher.

Selbst in der Provinz, in Dessau, zeigt sich: Wer einmal in Dansards Schönheitsgeschäft hineingerochen hat, kommt wieder. „Haben Sie sich Stützstrümpfe besorgt?“, fragt der Doktor die Frau, der er kürzlich die Oberschenkel abgesaugt hat. „Nein, wieso?“, antwortet die. „Das habe ich Ihnen aufgetragen“, sagt er. „Aber ich dachte, ich kann auch die Bandagestrumpfhosen jetzt bald mal ausziehen“, mault sie. Sie fühlt sich nicht wie eine Patientin. Nicht wie jemand, der eine große Wunde im Körperinneren hat. „Auf mich hört ja keiner“, erwidert der Arzt. „Oh, doch“, ruft die Frau, „ich kaufe die Strümpfe! Ich will mir doch, wenn mein Mann wieder wegfährt, von Ihnen noch die Augenlider machen lassen.“ Es scheint, als würde sie gleich niederknien. „Zeigen Sie mal“, sagt Dansard. „Schlupflider“, sagt die Frau. Er nickt. Wenn man will, kann man das so sehen.

Bei der Mittzwanzigerin, die bereits draußen wartet, hatte der Doktor einst auch etwas gesehen. Vom medizinischen Befund her war in ihren Oberschenkeln schon etwas Fett. Also hat er es abgesaugt. Obwohl die Blondine eigentlich kein Fall für ihn, weil schon von Natur aus wie Claudia Schiffer war. Kurz nach dem Eingriff kam sie wieder, Dansard wurde stutzig. Er wurde sogar schon etwas stur, als sie sich die Oberlippe aufspritzen lassen wollte, sah aber immer noch keinen Grund, ihrem Wunsch nicht nachzugeben. Nun sitzt sie vor seinem Zimmer, weil er auch noch an die Unterlippe soll. Es ist ihm fast unheimlich, sie einzulassen. „Ich bin dabei, eine völlig neue Frau zu modellieren.“

Die Kollegen im Dessauer Ärztehaus halten Dansard für einen besonders gewissenhaften Arzt. Jedoch grenzt sein Verantwortungsbewusstsein an ein Problem: Als plastischer Chirurg arbeitet er an der äußeren Form, jedoch behandelt er damit das Innere. In welchem Ausmaß, das kann er nie genau wissen. „Es gibt ein gestörtes Wahrnehmungsempfinden, das ich sofort erkenne“, sagt er. In diesen Fällen handelt es sich meist um Männer. Sie legen ihm ein Foto von Brad Pitt hin und sagen: So will ich aussehen. Schwieriger ist es, beim ersten Besuch diejenigen zu erkennen, die eine Schönheitskorrektur nach der anderen anstreben. In diesen Fällen dürfte Dansard gar nicht erst mit der Behandlung beginnen. Und die Blondine, die er da gerade modelliert, müsste er schnellstens woanders hinschicken. Den Psychiater zu erwähnen, damit tue er sich allerdings schwer, sagt der Doktor. Die Seele ist nicht sein Metier.

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