Zeitung Heute :  Vorbereitung auf das Übermorgen

Fünf junge Wissenschaftler des WZB sehen, was auf der Zeitskala vor uns liegt. Sie haben die Gegenwart dabei fest vor Augen

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Alles fließt. Die Übergänge von der Ausbildung in den Beruf erforscht die WBZ-Projektgruppe „Education and Transitions into the...

Als das WZB gegründet wurde, gab es heftige Kritik aus den Universitäten: da würde eine „Gegen-Uni“ gegründet. Heute sind die Berliner Universitäten eng mit der WZB-Forschung verbunden. Nicht nur Dutzende studentische Hilfskräfte arbeiten am WZB, auch rund 50 Doktoranden sind in Forschungsprojekte integriert. Den Titel erwerben sie an ihrer jeweiligen Universität. In den Forschungsabteilungen arbeiten promovierte Wissenschaftler, die meist nach einigen Jahren an Universitäten, andere Forschungsinstitute oder in die Politik, die Wirtschaft oder die Verwaltung wechseln.

Darüber hinaus gibt es seit etwa zwei Jahren eine neue Form der Nachwuchsforschung am WZB: die so genannten Nachwuchsgruppen. Eines dieser drei WZB-Teams von Nachwuchswissenschaftlern beschäftigt sich mit der Frage, wie es um das Verhältnis von Liebe, Arbeit und Anerkennung in Partnerschaften steht. Eine weitere Gruppe forscht zum Thema „Übergänge in den Arbeitsmarkt“ – zum Beispiel zwischen Ausbildungsende und Berufseinstieg. Der dritten Gruppe geht es um die Frage, wie die Europäische Kommission ihre Position zu einzelnen Themen bildet im komplizierten Geflecht supranationaler und nationaler Interessen. Alle drei Nachwuchsgruppen sind drittmittelfinanziert – und werden von promovierten Wissenschaftlerinnen geleitet. Diese jungen Forscherinnen und Forscher werden das Gesicht der Sozialwissenschaften prägen. Ansonsten streng der Empirie verbunden, wagen einige von ihnen auf dieser Seite ausnahmsweise einen Blick in die Zukunft – ausgehend von ihren aktuellen Forschungen. Tsp

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