W.E.B. DU BOIS : Ein Kämpfer für die Gleichberechtigung

Mit W.E.B. Du Bois (1868-1963) hat die Vorlesungsreihe einen Namensgeber, der zu Zeiten der Rassentrennung unermüdlich für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung Amerikas kämpfte und an Studien zum sozio-ökonomischen, politischen und kulturellen Status der Schwarzen arbeitete.

Du Bois entstammte selbst einer schwarzen Familie in Massachusetts, die schon früh ins Bürgertum aufgestiegen war. 1885 erwarb er einen Bachelortitel und arbeitete als Lehrer an einer Landschule. 1888 setzte er seine Studien in Harvard fort, wo er 1892 einen Mastertitel in Geschichte erwarb. Du Bois studierte als Doktorand an der Friedrich-Wilhelms-Universität (der heutigen HU). 1895 war er erster afroamerikanischer Promovend in Harvard. Du Bois gehörte ab 1903 zu den meistpublizierten und meistgelesenen schwarzen Autoren Amerikas – als sein Buch „The Souls of Black Folk“ erschien. 1958 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität. HU

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