Zeitung Heute : Wachsen, Schneiden, Hegen

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Keine Stadt in Deutschland hat so viele Kleingärten wie Berlin: 3,5 Prozent der gesamten Stadtfläche nehmen die 76 750 Gärten ein. 954 Anlagen verzeichnet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, sie tragen so schöne Namen wie „Famos“, „ Gemütlichkeit “, „Klein -Afrika“, „Stadtbär“, „Unter uns“ oder „Dr.-Pfuhl-Theunerkauf“. Die durchschnittliche Berliner Parzelle hat 250 Quadratmeter , manche Gärten sind über 600 Quadratmeter groß. Auf einem Drittel der Fläche soll Obst und Gemüse angebaut werden. Geregelt ist das Schrebergärtnern im Bundeskleingartengesetz (BKleinG): „Ein Kleingarten ist ein Garten, der dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient.“ Und: „Im Kleingarten ist eine Laube in einfacher Ausführung mit höchstens 24 Quadratmetern Grund-

fläche einschließlich überdachtem

Freisitz zulässig.“ Übernachten darf man in der Laube nur in den Ferien und am Wochenende.

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