Zeitung Heute : Warum wurde Magnus G. zum Mörder?

Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen Jakobs Entführer, der mehr sein wollte, als er war. Mutmaßungen über ein rätselhaftes Verbrechen

Jürgen Schreiber

Die Skizze des Hessischen Landeskriminalamts zeigt eine Blockhütte, Bienenstöcke, 24 Laub- und 25 Nadelbäume, zwei Bachläufe, einen Teich „mit 6,40 Meter langem Steg“. Als Hauptkommissar Lüken am 1.Oktober 2002 die Idylle schematisch im Maßstab 1:300 darstellt, ist das Wasser 9,5 Grad warm. Oberkommissar Heyer von der Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei steigt in den Anglerweiher, aus dem ein teilweise von Pflanzen verdecktes Tuch „ragt“, in das „ein menschlicher Körper“ gehüllt ist – Füße zur Oberfläche, Kopf auf dem Grund.

Nur die sachlich-objektive Schilderung der „Tatortgruppe“ mit ihren exakten Fachbegriffen macht überhaupt ertragbar, was sich dem von der Frankfurter Mordkommission angeführten Trupp am 1.Oktober 2002 im Gebiet „Schauerwald“ bei Rebsdorf (Main-Kinzig-Kreis) bot. Der Taucher barg „unterhalb des Holzsteges auf der linken Seite in Ufernähe“ eine „männliche Kindesleiche“ aus dem „0,52 Meter“ tiefen Gewässer. Es war Jakob von Metzler, seine Entführung hielt zu dieser Stunde noch ganz Deutschland in Atem. Der mutmaßliche Mörder Magnus G. führte die Kripo zum so genannten „Ablageort“, hockte sich mit weichen Knien vor einer „ungefähr 53 Meter“ entfernten Schranke hin, wollte nicht aus der Nähe sehen, was er angerichtet hatte.

Am Mittwoch beginnt vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen den Jurastudenten, laut Anklage soll er „einen Menschen aus Habgier, sonst niedrigen Beweggründen, sowie um eine andere Straftat zu verdecken“, getötet haben. Es war ein Freitag, der 27.September 2002, G. passte den Elfjährigen nach der Schule in Frankfurt-Sachsenhausen ab, lockte ihn zu sich nach Hause, erstickte ihn dort. Gleichwohl versicherte er den Eltern im Erpresserbrief, „es geht uns lediglich um Ihr Geld“, der Bub komme gegen Zahlung von einer Million Euro Lösegeld „wohlauf nach Hause“. Die Geldübergabe erfolgte im Stadtwald – drei Tage nach Jakobs Tötung.

Der Fall bewegte das Land wie nur wenige. Die Nation war geschockt, weil herauskam, hinter der Entführung steckt gar keine kriminelle Organisation, sondern ein adretter, akademisch gebildeter junger Mann mit modischem Mittelscheitel; inzwischen ist er Rechtsreferendar. Man könnte trübsinnig werden über seiner kläglichen Geschichte, einer Geschichte menschlicher Abgründe: Unfassbar, dass Magnus G. mit der Leiche im Kofferraum bei der Bankiersfamilie vorfuhr und seine Geldforderung in einer Plastikhülle vor die Einfahrt warf. Die Überwachungskameras erfassten ihn nicht. Er hatte die Lage im August gecheckt. Damals chauffierte er hilfsbereit die Metzler-Kinder Jakob und Elena heim.

Ein Scheinriese

G. hielt auf einem Notizzettel stichwortartig den Ablauf fest, spulte den Plan profihaft ab. Noch ehe er ihn je gesehen hat, erscheint in seiner Überlegung „zügig“ der kleine Jakob als „geeignetes Opfer“ aus vermögender Familie. Tage vor der Tat befestigt der Student unterm Couchtisch in der Wohnung das silbrige Klebeband, mit dem er ihn später fesselt, Mund und Nase verschließt und ihm so den Tod bringt. Die ausgefuchste Ganovenmanier, mit der er Spuren beseitigt, die Million einsackt (999700 Euro findet die Polizei noch), all das scheint in schreiendem Gegensatz zum Angeklagten zu stehen, der nicht ins gängige Erwartungsbild passt. Auf seinen Verteidiger Ulrich Endres macht er einen „weichen, unerwachsenen, unreifen Eindruck“. Seit der Verhaftung sind seine stets verheulten Augen mit etwas Erschrockenem erfüllt. Es gibt kein Zurück, der Mord bestimmt, was er war, ist und sein wird.

Der Schlaks wirke „vom Gesicht her noch wie ein großer Junge“, notierte der Gutachter Norbert Leygraf. Es ist ein Gesicht ohne harte Linien: G. hält sich wie ein Berufsjugendlicher, läuft gern im Trainingsanzug von Germania 94 Frankfurt herum oder betont schick. Auffallend die abgekauten Fingernägel. Den Psychologen schildert sich „Maggi“ wehleidig, als Person ohne stabiles Selbstvertrauen, „eher schüchtern, zurückhaltend, introvertiert“. Er lasse sich oft ausnutzen. Gewiss sei er „zu ruhig, zu still, zu gutmütig“. Ein Scheinriese von ein Meter 96, getrieben von der Obsession, zu kurz gekommen zu sein. Er ist ein Rätsel, niemand weiß genau, wer er ist, am wenigsten weiß er es selber. Noch weniger versteht er, warum er auf entsetzliche Weise aus der Rolle ausstieg.

Es war die Rolle des Aufschneiders, des „künftig erfolgreichen Anwalts, der auf großem Fuße lebt“. Seinen Bekannten suggerierte Magnus die „bevorstehende Karriere in einer angesehenen Kanzlei“, untermauerte laut Staatsanwaltschaft die Angeberei mit teuren Geschenken an seine Freundin K. Die hielt ihren Lover für „wohlhabend“. Was für eine Romanze: Der kindlich-naiv schwärmende 28-Jährige nahm an, die 16-Jährige spiele „nicht in meiner Liga“, bei ihr würde er keine Chance haben. Im Takt mit seinen von der Kripo akribisch nachgezeichneten Kreditkarteneinsätzen entbrennt allmählich Liebe. Magnus stilisiert K. zur Kunstfigur, ein „schönes Stück Porzellan“, verwöhnt das fürs Alter erstaunlich nobel sortierte Mädchen bei den Edelboutiquen Gucci, Tiffany, Versace. Glaubte er, Potenz vorspielen zu müssen?

Lügen, übertreiben, haben, haben, haben! Der zuvor recht sparsame Magnus schlittert ins Chaos. Und niemand im Umfeld erkannte ihn in seiner Verblendung. Er mischte mit im, wie er sagte, „Ibiza-Kreis, so nenne ich das mal“, einer Clique superreicher, von ihm in höchsten Tönen idealisierter Snobs. Er habe ihre mit Yachten, Villen und VIP-Cards möblierte Welt „toll gefunden“, unbedingt dazugehören wollen zu ihnen, für die „Geld keine Rolle spielte“, die ihre Gemeinsamkeit in fast religiöser Hingabe an Prestigemarken pflegten. Seinen viel zu kostspieligen Geschmack entlehnt er bei den Millionärsfreunden. Vor ihnen renommiert Magnus ebenso wie in der teuer erkauften Lovestory mit künftigen Erwerbungen, „einem Mercedes SLK“. Unter den irgendwie lächerlichen Happy few erfand er immer neue Ausreden, warum der Schlitten nicht kam. Er verhandelte mit einer Immobilienfirma wegen einer „Eigentumswohnung mit Skyline-Blick über Frankfurt“, Kosten 400000 Euro. Der Notartermin sollte am Tag der Festnahme vereinbart werden.

Im Mai beginnt die Liaison mit K., der ersten festen Freundin. Sie gewinnt rasch Macht über einen, der wahrlich kein Kenner der weiblichen Seele ist. Im Sommer folgt ein teurer Florida-Urlaub, die Mutter muss ihm in der Ferne mit 1000 Euro aus der Patsche helfen. Die, wie er sich später ausdrückt, „fixe Idee“ der Entführung reift in dem Maße, wie die Geldsorgen zur Lawine wuchsen. Immer neue Storys, immer neue Luxuswaren beglaubigen scheinbar seinen Status. Am Tag vor der Tat trudelt eine 2000-Euro-Rechnung ein. Er ist pleite, hatte K. weitere Klamotten versprochen, steht „vor einem Scheiterhaufen“, spricht von der Furcht, in Kenntnis seiner wahren Lage würde sie sich „abwenden“. Alles werde vorbei sein, alles auffliegen.

Denn die Wahrheit seines Doppellebens war die Wahrheit einer recht durchschnittlichen Studentenexistenz. Er zehrte zuerst von Bafög, bekam 400 Euro monatlich von zu Hause, schob Wache an Messeständen, um auf 1000 Euro zu kommen. Miete und andere Verpflichtungen abgezogen, blieben ihm 400 Euro. Die Zwei-Raum- Wohnung möblierte er mit elterlicher Unterstützung.

Vielleicht ist es gar nicht so zufällig, dass er Jakob just an der Bushaltestelle gegenüber seiner Adresse Teplitz-Schönauer-Straße 42 abpasst. Vom ersten Stock sah er auf Straßen, Autos, Schienen, Siedlungsbauten, Supermarkt, Wienerwald, Parkplätze, Restgrün. Sein Fenster nach Westen rahmte die triste, durch Gardinchen gemilderte Aussicht, dokumentierte seinen wirklichen Status, weit entfernt von Millionärsfantasien.

In der Verwirrung des jungen Magnus mag die Flucht in seine Scheinwelt auch den komplizierten Versuch einer Ablösung von den Eltern bedeutet haben: Er lebte, wenn man so will, buchstäblich über ihre Verhältnisse. Nur nahm man das daheim gar nicht recht wahr. Er lehnte sich ja nicht mit Protest auf (was sonst Autoritätskonflikte begründet), sondern schlüpfte zur Verwandlung in 100 Euro teure Hemden.

Bei der Verhaftung trug er eine Breitling-Armbanduhr, Typ Transolean. Dem Freund bei einer Weihnachtsfeier geklaut. In seiner Wohnung fand die Polizei das coole Nokia-Handy. Ebenfalls vom Kumpel. Auch Markenturnschuhe nahm er mit. Nichts erzählt mehr über seine Besessenheit als die von Bekannten gestohlenen Prestigeobjekte.

Hätte er es doch bloß beim Aufschneiden belassen, beim Träumen. Aber Magnus G. machte daraus einen Albtraum. Er wollte anders sein, als er war, aufsteigen zu den „beautiful people“. Nach Jakobs sinnloser Ermordung wird er nie mehr zu ihnen gehören. Ihre Anerkennung war ihm mehr wert als Jakobs Leben.

Cool und abgezockt

Vor der Entführung verspürt Magnus G. eine „Art Zweiteilung“ in sich. Ein Teil von ihm „verfeinert“ den Plan, erkundet Metzlers-Adresse, schreibt dafür das Codewort „Ortstermin“ auf. Er tippt den Erpresserbrief, verschließt ihn in der Schublade, folgt „einer coolen, abgezockten Stimme“, die zum „Risiko“ lockt. Gleichzeitig habe ihm die andere „innere Stimme“ eingeredet, „ich kann das nicht, ich will das nicht“, bis ihn die selbstverschuldete Finanzmisere handeln lässt. „Du musst!“ Er, der auffallend „asymmetrische Kontakte“ zu viel Jüngeren sucht, bleibt im Muster, holt sich logischerweise ein schwaches Opfer. Ausgerechnet in einer Phase, in der er „glücklich wie noch nie“ gewesen sei: Mit K. hatte er „die absolute Liebe meines Lebens“. Aber Schulden hatte er auch. Der vom Vater stammende Grundstock mit 60000 Mark war verpulvert, der Jäger sann auf leichte Beute.

Am Morgen des 1.Oktober 2002 beugen sich Kripobeamte, DNS-Analytiker, Textilkundler, Rechtsmediziner und der federführende Staatsanwalt Justus Koch 70 Kilometer von der Mainmetropole entfernt über die Leiche. Den Teich im Grünen kannte der Student von Partys eines Kommilitonen. Der „Spurensicherungsbericht“ listet unter Bearbeitungsnummer 002266 exakt 86 Asservate auf, Erdproben, Schuh-und Reifenabdrücke, Fasern, Kippen, den gesamten Inhalt einer Mülltonne. Dann die Schilderung des im schwarzen Bettbezug einer Mumie gleichenden Bündels: G. hatte über Jakobs Kopf und Füße blaue Müllsäcke gestülpt. Die Polizei entfernt Hülle um Hülle, bettet das Kind auf eine Schutzfolie: Beine angewinkelt, mit Unterhose und T-Shirt bekleidet. Jakob trägt eine auffallende Halskette mit schwarzen, gelben, braunen und grünen Teilen. Parallel zu den Planken des Stegs liegt er wie aufgebahrt. Ein Anblick zum Weinen, das Ende eines Leidenswegs, wehrlos in der Gewalt des Peinigers.

Zu welcher Wirklichkeitsflucht muss einer sich versteigen, der dieses Verbrechen für eine Problemlösung hält? Der wissen musste, das Vorhaben richtet ihn mit zugrunde, kappt alles, was ihm wichtig war. Gerade er, nach Gutachtermeinung fixiert auf den „Entwurf eines Wunschbildes der eigenen Persönlichkeit“, das „wesentlich durch die finanzielle Potenz bestimmt“ sei. Prahlen und Protzen des, wie man ihn charakterisieren könnte, verzweifelt lächelnden Lügners war letztlich der Versuch, Ich-Schwäche zu kaschieren und über Statussymbole Beziehungen aufzubauen.

Wie die zu K.? Die Pennälerin ließ sich im raffiniert-aufreizenden Tiger-Top von ihm fotografieren, räkelt sich für G. nackt und sehr lasziv in der Badewanne. Es ist die gleiche Wanne, in der er den gefesselten Jakob abduschte, „um mögliche Spuren zu beseitigen“. Vorher schlug und würgte er ihn massiv. Der Täter drückte ihn unter Wasser, überzeugte sich vom Tod des Kindes. Erst dann nahm er ihm die Knebel ab und spülte sie in der Toilette weg. Die Staatsanwaltschaft erklärt, es sei „eine Schutzbehauptung“ von G., die Tötung sei nicht vorgesehen gewesen und die Sache aus dem Ruder gelaufen.

Damit ist aber die Frage nicht beantwortet, wie einer mit IQ 124 ein solch irrwitziges Ding durchzieht. Ob das Gericht der von Verteidiger Endres konstatierten auffälligen Diskrepanz zwischen Tat und Täter auf die Spur kommt, dem Phänomen, dass der Mord immer unerklärlicher wird, je mehr man sich mit der Person beschäftigt? Endres ist eine derart augenfällige Differenz in vielen Berufsjahren nicht begegnet.

Der Schnitt durch Magnus’ Jugend gibt für Milieutheoretiker nicht viel her. Er war behütet von ihn liebenden, zärtlichen Eltern, vielleicht zu sehr. Man wird ihnen nicht vorhalten wollen, dass sie sparsam wirtschafteten und ihr Jüngster mit dem Bruder im Etagenbett schlafen musste. Die gutbürgerliche Herkunft erlebte er gleichwohl als finanziell beengt. Der Vater sei „nicht besonders sanft, aber auch nicht besonders streng gewesen“, wie der Sohn angab. Die Mutter, eine gelernte Erzieherin, verwöhnte Magnus. Er wurde gemocht, nennt die Mama „ne ganz liebe“, sie habe ihn „wirklich umsorgt“. Dass er zu „negativer Befindlichkeit“ neigt, viel in sich hineinhorcht, über Kopfweh und Magengrimmen klagt und Versagensängste hat, erhellt die Finsternis um ihn nicht.

Professor Leygraf attestiert ihm „Selbstunsicherheit“, ein „narzisstisches Defizit“ und kaum altersgemäße Kontakte. Ein schlüssiges Geheimnis seiner Biografie findet sich nicht. Von dem unauffälligen Studenten durfte erwartet werden, er bringe es zum Staatsanwalt oder Steuerrechtler. Es wundert nicht, die Analyse schließt auf eine „unreife Persönlichkeit“, aber konstatiert „keine Beeinträchtigung oder gar Aufhebung der strafrechtlichen Schuldfähigkeit“.

Nur 15 Jahre?

Bei der Last der Beweise wäre es im Prozess nur um die Frage gegangen, ob „lebenslänglich“ mit oder ohne „Schwere der Schuld“ ergeht, 15 oder 25 Jahren Haft. Mildernde Umstände waren nirgends in Sicht. Wenn es jetzt doch welche geben sollte, dann hat paradoxerweise die Polizei sie geliefert. Wie ein Schatten liegt die Folterandrohung auf dem Verfahren, die Frankfurts Polizeivize Wolfgang Daschner am 1.Oktober 2002 protokollierte und der Tagesspiegel am 18.Februar enthüllte. Laut seinem internen Vermerk sollte der Beschuldigte „nach vorheriger Androhung, unter ärztlicher Aufsicht, durch Zufügung von Schmerzen (keine Verletzungen)“ erneut befragt werden. Nach Ankündigung dieser Maßnahme führte Magnus G. die Kripo zu Jakobs Leiche. Die Verteidiger erfuhren von dem in der bundesdeutschen Rechtsgeschichte einmaligen Vorgang erst Monate später. Gegen Daschner läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Aussageerpressung.

Für die Verhandlung gewinnt die „Fern- und Fortwirkung“ des unter Druck gewonnenen Geständnisses erhebliches Gewicht. Rechtsanwalt Endres (für das unpopuläre Mandat musste er Drohungen und Porträts über sich ergehen lassen, die ihn bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten), wird zu Beginn sämtliche Vernehmungen für „nicht verwertbar“ erklären und fordern, das Verfahren durch „Prozessurteil einzustellen“. Dem wird das Gericht sicher nicht folgen. Das unsägliche Folter-Vorspiel lässt am Ende des Instanzenwegs jedoch ein Urteil von „nur“ 15 Jahren Haft denkbar erscheinen. Angesichts unwiderlegbarer Fakten und der Schwere der Tat lag es in sehr weiter Ferne.

In U-Haft betonte Magnus G: Es tue ihm Leid, „nicht nur für mich und mein Leben, sondern auch für Jakob und seine Familie“. Die Reihenfolge stimmt einfach nicht.

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