WAS 1912 NOCH GESCHAH : In China ruft Sun Yat-sen die Republik aus

Das damals größte Passagierschiff der Welt, RMS Titanic, sinkt auf seiner Jungfernfahrt. Am späten Abend des 14. April prallt die Titanic auf ihrem Weg von Southampton nach New York südlich von Neufundland auf einen Eisberg – 160 Minuten später sinkt sie. Rund 1500 der mehr als 2200 Menschen an Bord sterben. Das Unglück zählt zu den größten Katastrophen der Seefahrt.

Der Schriftsteller und Künstler August Strindberg stirbt mit 63 Jahren in Stockholm. Der Schwede hinterlässt zahlreiche Romane, Novellen und Dramen, darunter „Fräulein Julie“, sein vielleicht bekanntestes Theaterstück.

Nach der Revolution und dem Sturz der Jahrtausende währenden Kaiserherrschaft proklamiert Übergangspräsident Sun Yat-sen die Republik China. Kurz darauf gründet Sun als Zusammenschluss kleinerer politischer Gruppen die Nationale Volkspartei (Kuomintang).

Die Amerikanerin Harriet Quimby überquert in einem Bleriot-Eindecker als erste Frau den Ärmelkanal. Nach einem 59-minütigen Flug von Dover aus landet sie an einem Strand in Frankreich, einige Kilometer entfernt von Calais.

Aufgrund einer königlichen Anordnung wird das „Royal Flying Corps“ (RFC) gegründet, die britische Heeres-Luftwaffe. Das RFC ist Vorgänger der sechs Jahre später geschaffenen Royal Air Force.zuc

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