WAS IST DIE SYNODE? : Parlament der Kirche

Die Synode der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) ist das oberste Kirchenparlament der demokratisch aufgebauten evangelischen Kirche. Sie umfasst 126 Mitglieder, die aus den 22 Landeskirchen mit ihren rund 25 Millionen Protestanten delegiert werden. Die Synode der EKD tritt einmal im Jahr zusammen. In diesem Jahr tagt sie in Ulm. Die Synode bildet mit der Kirchenkonferenz und dem Rat die drei Gremien der EKD. Der Rat ist das einer „Regierung“ vergleichbare Leitungsgremium. Synode, Rat und Ratsvorsitz werden alle sechs Jahre neu gewählt. Die EKD wurde im August 1945 im nordhessischen Treysa als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen ins Leben gerufen. Die Teilung Deutschlands hatte 1969 auch für die evangelische Kirche eine organisatorische Trennung zur Folge. Nach der politischen Wiedervereinigung schlossen sich 1991 die evangelischen Kirchen in Ost- und Westdeutschland wieder zusammen. Tsp

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