Zeitung Heute : Was wir nie aufgeben

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„Der Tagesspiegel: unabhängig, unbequem, überraschend“ Giovanni di Lorenzo

Liebe Leserin,

lieber Leser,

bestimmt das Sein oder der Schein unser Bewusstsein? Der Tagesspiegel verändert heute sein Gesicht. Mit dieser Ausgabe führen wir eine neue Schrift ein, neue Farben, neue Seiten und Rubriken. Nur auf den ersten Blick äußere Veränderungen. In Wirklichkeit bestimmt der Inhalt weiter die Form Ihres Tagesspiegels. Gewiss, wir wollten dem Wunsch nach einer besseren Lesbarkeit Rechnung tragen, die Anmutung freundlicher gestalten. Dabei sollte die Zeitung ihr Gesicht, nicht aber ihre Eigenschaften verändern: unabhängig, unbequem, überraschend. Der Tagesspiegel will jetzt mit den alten Tugenden neuen Bedürfnissen Rechnung tragen: Die Zeitung der Zukunft muss stärker denn je die Flut der Nachrichten ordnen und einordnen, sie muss den eiligen Leser ebenso bedienen wie jenen, der zum Lesen auch Muße mitbringt. Sie muss Jüngere und Ältere ansprechen. Und sie soll informieren, kommentieren, zum Nachdenken herausfordern, aber auch unterhalten dürfen. Davon haben wir uns bei unserer Arbeit leiten lassen. In dieser Beilage stellen wir Ihnen alle neuen Seiten vor und viele Kollegen, die sie verantworten werden. Wir laden Sie zu einer kleinen Zeitreise ein – bis hin zu den Anfängen dieser so traditionsbewussten Zeitung im Jahre 1945. Lassen Sie mich Ihnen für Ihre Treue und Ihr Interesse danken. Zwischen Sein und Schein kann sich eine Qualitätszeitung nur für das Sein entscheiden, auch wenn sich der Schein ändert, der das Bewusstsein ohnehin nur bei dem bestimmt, der keins hat.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Ihnen

Ihr Giovanni di Lorenzo

Chefredakteur

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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