Zeitung Heute : Wasserstoffantrieb: GM/Opel und Partner bauen Wasserstoffnetz

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Alle Autohersteller arbeiten inzwischen an Fahrzeugen, die statt der bislang üblichen flüssigen Kraftstoffe künftig einmal Wasserstoff als Energiequelle benutzen - seien es Fahrzeuge mit Wasserstoffmotoren, wie sie von BMW favorisiert werden, oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Um diese Fahrzeuge mit dem nötigen Wasserstoff zu versorgen, bedarf es künftig einer Wasserstoff-Infrastruktur, deren Aufbau "Grundvoraussetzung für den Markterfolg von Brennstoffzellen-Automobilen ist", wie Dr. Erhard Schubert, Direktor des Globale Alternative Propulsion Center (GAPC) von General Motors (GM) und Opel mit Forschungsstätten in Mainz-Kastel, Rochester, New York und Warren/Michigan betont, das die Entwicklungsarbeiten der Brennstoffzellen-Experten von Opel und GM zusammenfasst.

Der beschleunigte Aufbau einer solchen Wasserstoff-Infrastruktur für Brennstoffzellen-Fahrzeuge ist Ziel einer jetzt in den USA vereinbarten und auf 25 Jahre angelegten Kooperation von GM und Opel mit der kanadischen General Hydrogen Corporation in Vancouver. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen zudem Speicher- und Tanksysteme für Wasserstoff sowie neue Werkstoffe und elektronische Systeme für Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickelt werden.

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