Wasserversorgung : TU Berlin hat ein Strandbad

Bis 2050 hat sich die Stadtverwaltung in Harmonie mit den Berliner Wasserbetrieben und den Verbrauchern dazu durchgerungen, dass keine Nährstoffe oder Fäkalien mehr in die Gewässer gelangen. Sie wurden zuvor durch eine Vielzahl von Maßnahmen in einem Kreislauf wieder gewonnen. Arzneimittel und andere gefährliche Stoffe wurden durch leicht abbaubare Substanzen ersetzt, bis hin zur Mineralisation.

Die Probleme mit den Krankheitserregern wurden über die ausgezeichnete Bodenpassage, wie schon seit 1870 und durch die UV-Bestrahlung ferngehalten. Die früher so reiselustigen Berliner bleiben lieber in den Ferien in der Stadt, als den Treibhauseffekt durch Autofahren oder Fliegen noch zu verstärken.

Und die TU Berlin? Sie wird die einzige deutsche Technische Universität mit Strandbädern ohne Gedränge, weil die Ufer von Spree und Landwehrkanal auf dem Campus liegen. Der Eintritt ist 2050 im Semesterticket enthalten. Ihre eigenen Emissionen ins Wasser wurden von den ehemaligen Wasserforschern der TU vollständig entfernt. Die Wasserforschung ist obsolet, alle Probleme gelöst.

Martin Jekel (56)

ist Professor für Wasserreinhaltung und Sprecher des TU-Forschungsschwerpunktes „Wasser in Ballungsräumen“. Er ist Experte für Wasseranalytik

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