Wegbegleiter der Humanisten : Von allen Geistern

UNTERSTÜTZER



Beim Humanistischen Verband gilt Willy Brandt als Befürworter des Lebenskundeunterrichts. Das Fach war 1959 schon einmal eingeführt worden. Damals führte der Regierende Bürgermeister Brandt einen SPD/CDU-Senat. In einer Etatdebatte im März 1960, in der es auch um den Lebenskundeunterricht ging, warb Brandt aber nicht sehr intensiv für das Fach. Indem er auf die SPD-Fraktion wies, sagte Brandt, dort sei „für eine humanistische Grundauffassung genauso Platz wie für den Geist der Bergpredigt“.

MAHNER

Seit Jahren setzt sich Wolfgang Thierse für den Religionsunterricht ein. Der Vizepräsident des Bundestages und designierte Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Bundestagswahl hat sich damit bei seinen Parteifreunden nicht beliebt gemacht. In der Debatte um die Einführung des Faches Ethik an Berliner Schulen warnte er 2005 vor einer „Entwicklung wie in der DDR“, wo die Kirchen aus den Schulen gedrängt worden waren.

GEGNER

Bischof Wolfgang Huber ist als Oberhaupt der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg erster Widersacher der Freidenker, Atheisten, Humanisten. In diesem Sinn hat er für die Initiative Pro Reli geworben. Er forderte, jedes Gemeindemitglied solle mit seiner Unterschrift für das Wahlpflichtfach Religion zeigen, dass es zur Kirche stehe.

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