WEGBEGLEITER : Seine Kiezfreunde

DIE GLEICHGESINNTE

Heinz Buschkowsky und die verstorbene Kirsten Heisig tickten ganz ähnlich. Er als Bürgermeister der klaren Worte und sie als Jugendrichterin, die sich nicht im Gerichtssaal versteckt hat. „Ich kenne keinen anderen Menschen, der wie er gleichermaßen über einen schier unerschöpflichen Tatendrang, Mut und Humor, gepaart mit einem messerscharfen Verstand, verfügt“, schreibt Heisig in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ über Buschkowsky. Und er lobt ihr „Engagement“ und ihre „realistische Integrationspolitik“.

DER PARTEIFREUND

Sie agieren in derselben Stadt, Berlin, derselben Partei, der SPD, aber nicht immer im selben Sinne. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister und SPD-Vize, hat Buschkowsky lange ignoriert und Abstand gehalten zu seinem Befund über den Stand der Integration. Ein Satz wie „Multikulti ist gescheitert“ würde Wowereit kaum über die Lippen gehen.

DIE NACHBARIN

„Arabboy“ heißt der Roman von Güner Balci. Darin verarbeitet die Neuköllnerin ihre Erlebnisse als Sozialarbeiterin mit Jugendlichen in Problembezirken. Buschkowsky sieht sich durch das Buch bestätigt.

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