Zeitung Heute : Wencke Myhre, Sängerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Tageslicht.

2. Zu Hause: Häusliches Chaos.

3. Am Singen: Beim Singen tanke ich auf. Das

Publikum ist meine Energiequelle, meine Steckdose. Ich mag das Austoben und gute Arrangements.

4. An Schlagern: Wenn ein Song jahrzehntelang

überlebt und zum Evergreen wird.

5. Am Touren: Neue Menschen zu treffen und neue Wege zu gehen.

6. An meiner Familie: Fröhliche Gesichter, viel Humor und gute Seelen.

7. An meinem Alter: Den Überblick.

8. An meinem Leben: Meine Freude am Leben.

9. An Berlin: Das große Herz.

10. An Deutschland: Tolle Menschen, gute Freunde, Großzügigkeit.

11. Ansonsten: Seezunge.

12. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Danke schön.“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Hektik.

2. Zu Hause: Wenn die Wasserpumpe defekt ist.

3. Am Singen: Wenn unprofessionell bei der technischen Umsetzung, also bei der Ton- und Lichttechnik gearbeitet wird.

4. An Schlagern: Wenn sie auch noch schlecht gespielt sind.

5. Am Touren: Koffer packen und ständiger Abschied

6. An meiner Familie: Da mag ich alles, auch wenn man sich ab und zu mal ärgern muss.

7. An meinem Alter: Die Begrenzungen, die andere

setzen.

8. An meinem Leben: Kartoffelschälen und

Kofferpacken. Das ständige Abschiednehmen: von zu Hause, um wieder auf Tour zu gehen, von Menschen nach einer tollen Produktion, vom Publikum.

9. An Berlin: Mit zu hohen Absätzen – nach der Show - den Ku’damm entlanglaufen.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Das geht nicht.“

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