Zeitung Heute : Westerwelle sieht echte Annäherung in Atomfrage

Berlin/Genf - Trotz guter Fortschritte ist bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Genf kein Durchbruch gelungen. Nach dreitägigen intensiven Gesprächen wurde am Sonntagmorgen die Vertagung auf den 20. November bekannt gegeben. Es seien „konkrete Fortschritte“ erreicht worden, doch blieben einige offene Fragen, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte, er sei „keineswegs enttäuscht“. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sprach von einer „echten Annäherung“. „Die Beratungen waren sehr konstruktiv, es sind wirklich substanzielle Fortschritte erzielt worden“, sagte er am Sonntag in Berlin. Auch US-Außenminister John Kerry sprach von einem „bedeutenden Fortschritt“. Fraglos sei man einem Abkommen näher gekommen. Die Gespräche bräuchten Zeit, weil das seit langem existierende Misstrauen zwischen dem Westen und dem Iran überwunden werden müsse. AFP/dpa

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