Zeitung Heute : Winklers Weltgeschichte des Westens

1312 Seiten umfasst der erste Band von Heinrich August Winklers neuestem Werk „Geschichte des Westens. Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert“. Darin schlägt der Historiker und emeritierte HU-Professor für Neueste Geschichte einen welthistorischen Bogen, der die politische Geschichte ebenso souverän umspannt wie die Geschichte der politischen Ideen.

Der Westen – seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Winklers Westen beginnt in der Antike, erstreckt sich über das europäische Mittelalter und umfasst neben der deutschen auch die Geschichte Frankreichs, Englands und der anderen west- und südeuropäischen Staaten, vor allem aber auch Nordamerikas. Heinrich August Winkler verknüpft die lebendige historische Erzählung mit einem klaren Blick für die großen Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Buch ist eine historische Selbstvergewisserung des Westens, seiner Werte, Ideale und dunklen Seiten seiner Geschichte. Band Zwei, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart umfassen wird, erscheint im September 2012. HU

Heinrich August Winkler: Die Geschichte des Westens. Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert. Band 1. C.H. Beck, München. 38 Euro.

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