WISSENSCHAFTSJAHR : WISSENSCHAFTSJAHR

Wo Sie mitmachen können

Das Publikum bestimmt den „Slam Champion“ im Haus der Wissenschaft in Braunschweig. Foto: Promo/Haus der Wissenschaft
Das Publikum bestimmt den „Slam Champion“ im Haus der Wissenschaft in Braunschweig. Foto: Promo/Haus der Wissenschaft

„Science Slam“ – Bühne frei

für die Forschung



Pate stand der Poetry Slam: ein literarischer Wettstreit, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vorgetragen werden. Warum sollte das nicht auch mit Forschungsthemen funktionieren? Das Haus der Wissenschaft Braunschweig hat es ausprobiert und anlässlich der Wissenschaftsjahre den „Science Slam“ ins Leben gerufen: In je zehn Minuten bringen junge Wissenschaftler ihr Fachgebiet spannend, unterhaltsam und verständlich auf den Punkt. Wer beim Publikum den meisten Applaus erntet, hat gewonnen. Dass das Format funktioniert, haben die Initiatoren bereits in den vergangenen Jahren erfahren: Seit 2008 gibt es den Braunschweiger „Science Slam“,

zu dem meist über 400 Besucher in

die Aula des Hauses der Wissenschaft strömen.

2011 nun sind junge Wissenschaftler aufgerufen, sich zum Thema Gesundheitsforschung auf die Bühne zu wagen. Dabei müssen die „Slammer“ nicht unbedingt Mediziner, Psychologen oder Biologen sein. Auch als Politikwissenschaftler mit dem Fachgebiet Gesundheitspolitik oder als Physikerin, die zu Nanotechnologie forscht, kann man mitmachen. In vier Regionalentscheiden in Aachen, Braunschweig, Freiburg und Leipzig wird um den Einzug ins Finale in Berlin gekämpft. Alle Infos zur Bewerbung und zu den Bewerbungsschlüssen (je nach Region verschieden) gibt es unter Tel. 0531/3912157oder online. Tsp

Mehr im Internet:

www.scienceslam-

im-wissenschaftsjahr.de

„Was macht gesund?“ –

Wettbewerb für Studierende

Ein Wettstreit, dessen Gewinner schon feststehen, ist der Studierenden-Wettbewerb „Was macht gesund?“. Wie bringt man einer breiten Öffentlichkeit Gesundheitsthemen näher, wollte das Bundesministerium für Bildung und Forschung anlässlich des Wissenschaftsjahres von deutschen Studierenden wissen. Für die im Frühjahr prämierten 15 Sieger-Teams geht es nun an die Umsetzung ihrer Ideen – mit einer Finanzspritze in Höhe von je 10 000 Euro.

So ersannen Studierende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg das „Online- Portal für erholsamen Nachtschlaf“ – oder kurz „Open“ – das Tipps gibt, wie man mit Schlafstörungen umgeht. Ende des Jahres wollen sie mit einem Teil des Angebots an den Start gehen. Drei Studierende der Ernährungswissenschaften und drei Schauspieler des Tinko Theaters Gießen stecken hinter der Idee eines Theaterprojekts für Grundschüler mit dem lustigen Namen „Hansi Hamburger & Greta Grütze – Abenteuer im Schlemmerwald“. Nach den Sommerferien plant das Team die Uraufführung des Stückes, in dem Kindern gezeigt werden soll, wie wichtig gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung für ihre

Gesundheit sind.

Ebenfalls an Kinder und Jugendliche richtet sich ein Lernspiel zum Herz- Kreislauf-System, das sich Medizinstudenten der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität ausgedacht haben. Zusammen mit einer Schulklasse wollen sie einen Parcours entwickeln, der Schülern spielerisch wichtige Funktionsweisen

ihres Körpers näherbringt und sie zugleich für die medizinische Forschung begeistert. Tsp

Infos und alle Gewinner im Internet:

www.was-macht-gesund.de

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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