Zeitung Heute : WM-Geschichten aus dem Roten Rathaus

Talk mit Klaus Wowereit, dem Regierenden Bürgermeister

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Was wurde nicht alles über die französische Mannschaft geschrieben. Altherrenmannschaft oder Schlafwagenfußball waren noch die nettesten Dinge, die sich die Männer um Zinedine Zidane anhören mussten. Vor allem Trainer Raymond Domenech stand in der französischen Presse im Mittelpunkt der Kritik. Nicht wenige hätten sich gefreut, wenn nach den ersten beiden Vorrundenspielen seine Ablösung beschlossen worden wäre.

Nach dem Sieg gegen Brasilien schreiben viele Gazetten aber nur noch vom Geheimplan, den der gute Raymond angeblich in der Schublade bunkert. Die Fans sind sich auf jeden Fall sicher, dass nach der gelben auch die weinrote Selecao kein Hindernis für ihre Helden sein wird.

Vor dem Spiel ist heute wieder prominenter Besuch zu Gast. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit berichtet im Gespräch mit Tagesspiegel-Lokalchef Gerd Nowakowski ab 20 Uhr von seinem WM-Alltag im Roten Rathaus. Immerhin dürfte die WM-Organisation auch dem Regierenden Bürgermeister einiges abverlangen. Zumal er vor der WM weniger für Fußballleidenschaft bekannt war. Mittlerweile hat ihn die WM-Euphorie erfasst. Vor allem die Resonanz der Fanmeile hat ihn überwältigt. Sicher haben auch die Stadienbesuche ihren Anteil, regelmäßig macht er auf der Tribüne gute Miene zu den Spielen. Das erste Mal noch in Schlips und Kragen, fiel Klaus Wowereit dann beim Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien im Olympiastadion durch passende Fankleidung auf. Zudem hat er die Straßenfußball-Weltmeisterschaft miteröffnet. Themen gibt es genug, nur die Plätze werden wieder knapp sein. Rechtzeitiges Kommen empfiehlt sich, Einlass ist ab 19 Uhr.

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