Zeitung Heute : Wo der Wind bläst - Radeln entlang der Ostseeküste

Tourismusverband Schleswig-Holstein[Ostsee-Inform]

Es rollt wieder - die Radtouristen treten kräftig in die Pedale, und Urlaubsregionen mühen sich nach Kräften und Finanzen, den Radlern ihr Vergnügen möglichst optimal zu gestalten. Etwa durch den Ausbau von Radwegen samt der entsprechenden Infrastruktur und komfortablen Arrangements. Ein Beispiel in der langen Reihe von erfolgreich angelegten Radwanderwegen ist der Ostseeküsten-Radweg. Immerhin 452 Kilometer lang, von Krusau an der dänischen Grenze bis zum Pritzwall bei Travemünde, ist er zur beliebtesten Radwanderroute an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins geworden. Inzwischen setzt sich der Weg auch jenseits der Landesgrenze entlang der Mecklenburgischen Ostsee fort.

Dabei war der Ostseeküsten-Radweg bei seiner Eröffnung 1995 eigentlich gar keine "Neuschöpfung". Vielmehr beschilderten und nutzten die Verantwortlichen bereits vorhandene, gut ausgebaute Radwege, die die Küste flächendeckend überzogen. Es entstand auf diese Weise eine ausgesprochen vielfältige Strecke. Mal verläuft sie unmittelbar auf dem Deich am Wasser, mal dicht hinter einem Strand. Mal gibt die Route Gelegenheit, eine kleine Stadt, einen Fischerhafen, ein Seebad mit Muße zu erkunden, dann wieder radelt man hoch oben auf dem Steilufer oder durch eine hügelige Moränenlandschaft an Hünengräbern vorbei. Immer dabei: die frische Ostseeluft und ein mehr oder weniger starkes Windchen, das - wie Radler glauben - stets aus der "falschen" Richtung bläst. Die Ostsee selbst ist fast immer in Sichtweite. Und am Weg bieten sich genügend Gelegenheiten, auszuruhen. Sei es am Strand am Weg, an einer Fischbude, wo ein frisch geräucherter Fisch aus der Hand gegessen neuen Schwung für ein weiteres Stückchen Etappe bringen kann. An Quartieren für die Nacht besteht ebenfalls kein Mangel.

Hotels, Pensionen, Privatvermieter, Jugendherbergen und Campingplätze - für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich das Richtige finden. Der Ostseebäderverband hat einen Radwanderführer erstellt, aus dem sich die Unterkünfte ersehen lassen. Die Broschüre beschreibt außerdem in ausführlichen Karten, in Texten und Bildern viele Details des Weges und seiner Umgebung. Sie ist bei Kurverwaltungen, Verkehrsämtern und im Buchhandel erhältlich.

Wer die bequeme Art der Radtour bevorzugt, kann unbeschwert von Gepäck, Fahrrad-Nöten und Unterkunftssuche auch eins der Arrangements buchen, die sich in den vergangenen Jahren an der Ostsee bewährt haben. Zur Wahl stehen fünf verschiedene Pauschalen von sechs bis 14 Tagen Dauer, die sich sowohl von der Strecke - die gesamte oder halbe Streckenlänge oder eine siebentägige Rundtour - als auch von der Ausstattung, mit geliehenen Qualitäts-Tourenrädern oder dem eigenen Rad, unterscheiden. Am Radziel wird im Rahmen dieser Arrangements (Ausnahme ist die Rundreise) stets für eine Rücktransfer per Auto oder per Bahn gesorgt. Die Pauschalen sind im Detail im "RadTour"-Prospekt des Tourismusverbandes vorgestellt.Tourismusverband Schleswig-Holstein, Ostsee-Information, Niemannsweg 31/OP, 24105 Kiel; Info-Telefon: 04 31 / 560 02 60, Telefax: 04 31 / 560 01 40; E-Mail: OBVSH@aol.com , Internet: www.sht.de/ostsee

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