ZAHLEN, BITTE : Exilkubaner

Zum Abtritt Fidel Castros zusammengestellt von Mathias Klappenbach

Mathias Klappenbach

800 000 000 US-Dollar pro Jahr schickten Exilkubaner ihren Verwandten nach der Legalisierung des Dollarbesitzes 1993. Das war die größte Devisenquelle Kubas, bis 2004 der Dollar wieder verboten wurde. Quelle: dw-world.de

8 000 000 Mal verkaufte die Exilkubanerin Gloria Estefan ihr spanischsprachiges Salsa-Album „Mi Tierra“, das die Sehnsucht der Emigranten nach ihrer Heimat ausdrückt. Quelle: radiobremen.de

1 000 000 Menschen, das sind etwa zehn Prozent der Bevölkerung, haben Kuba seit der Revolution 1959 verlassen. 800 000 von ihnen leben im 2,1 Millionen Einwohner zählenden Landkreis Dade County, zu dem Miami gehört. Quelle: Freitag

360 Sonnentage hat Miami pro Jahr. Auf Kuba sind es 330. Quelle: welt.de

150 Kilometer sind zwischen Havanna und der Südspitze Floridas zu überwinden. 1980 verließen alleine 125 000 Kubaner mit Erlaubnis der Regierung auf allem, was schwimmen konnte, ihr Land. Mit einem Abkommen beider Länder stoppte die USA die Einwanderungswelle. Quelle: auswaertiges-amt.de

90 Prozent der Stimmen der Exilkubaner bekam der republikanische US-Präsident Ronald Reagan für seinen strikten Kurs gegen Kuba. Quelle: arte.tv

16 Monate war Fidel Castro im mexikanischen Exil, ehe er 1956 mit der abgetakelten Dieselyacht „Granma“ nach Kuba zurückkehrte und den Guerillakampf aufnahm. Quelle: fidel-castro.de

1 Schaumwein mit der Aufschrift „Erst öffnen, wenn Fidel Castro gestorben ist“, wird in Miami angeboten. Quelle: nzz.ch

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