Zeitung Heute : Zahlen, bitte!

Schulden, Zinsen, Defizite – Daten und Fakten

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1 314 612 809 119 Euro

betrug der Schuldenstand von Bund, Ländern und Kommunen. Stand: Sonntag, 12. Oktober, 17 Uhr.

2241 Euro

kommen jede Sekunde zur Staatsverschuldung hinzu.

15 931 Euro

Staatsverschuldung ergibt sich rein rechnerisch pro Kopf.

350 801 808 279 Euro

haben Bundesfinanzminister Hans Eichel, seine Kollegen in den Bundesländern und die Kämmerer in den Städten und Gemeinden in diesem Jahr bis gestern Abend (17 Uhr) eingenommen.

1 230 000 000 Euro

nimmt der Fiskus jeden Tag in Deutschland an Steuern ein.

7 700 000 000 Euro

pro Jahr muss der Bund mehr an Zinsen zahlen, wenn sich die derzeit sehr niedrigen Zinsen mittelfristig um nur einen Prozentpunkt erhöhen.

116 603 000 000 Euro

Schulden hatte das Land NordrheinWestfalen am Jahresende 2002. Damit steht es in der Länderwertung auf Platz eins. Den geringsten Schuldenstand hatte das Saarland mit 7,47 Milliarden Euro. Berlin steht derzeit mit rund 50 Milliarden Euro in der Kreide. Bis zum Jahr 2007 soll sich der Schuldenstand der Hauptstadt noch auf über 66 Milliarden Euro erhöhen.

1 314 000 000 Euro

haben Bundes und Länderfinanzminister sowie die Kämmerer in den Kommunen mehr eingenommen als ausgegeben – im Jahr 1955.

920 353 000 000 Euro

haben Bund, Länder und Gemeinden zusammen im vergangenen Jahr eingenommen.

1 562 040 000 000 Euro

haben die Deutschen im letzten Jahr an Einkommen erzielt. Pro Einwohner betrug das durchschnittliche Volkseinkommen 18 924 Euro.

438 620 000 000 Euro

haben die privaten Haushalte im Jahr 2002 insgesamt an monetären Sozialleistungen erhalten – 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

42,1 Prozent

beträgt derzeit die Gesamtabgabenbelastung in Deutschland. Die Franzosen müssen 45,6 Prozent ihrer Einkünfte für Steuern und Sozialabgaben berappen, die Japaner 28,1, die Briten 37,4 Prozent. In der Europäischen Union liegt der Durchschnitt bei 41,7 Prozent.

1 984 300 000 000 Euro

betrug das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2002. 57,1 Prozent haben die privaten Haushalte davon verbraucht, 19,6 Prozent der Staat. Für Anlageinvestitionen wurden 19,7 Prozent ausgegeben. lha

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