Zeitung Heute : Zehn Gebote

Flut, Stürme, BSE – schlägt die Natur zurück? Und was können wir aus den Katastrophen lernen? Antworten des Theologen Eugen Drewermann.

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Angesichts der Flutkatastrophe wird häufig von der „Sintflut“ gesprochen.

I. Mich bedrücken diese Bilder sehr. Auch in Erinnerung an die große Flut, die an der Oder gerade überstanden ist; in Erinnerung auch an die Flut von 1962 in Hamburg. Die armen Menschen, dachte ich. Und dann habe ich mich gefragt, was würde denn die Elbe sagen, wenn sie in unserer Sprache statt in ihrer eigenen reden könnte. Ich bin mir sicher, sie hat sehr laut mitteilen wollen: Ich bin ein Fluss und kein Wasserweg! All die Fehler, die man gemacht hat, nicht nur an der Elbe: Man hat die Gebiete versiegelt, die Niederschläge auffangen sollen, man hat Wälder abgeholzt, man hat Asphaltpisten angelegt, man hat Ufer begradigt, man hat Überschwemmungsreservoirs immer enger gemacht. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass die Natur versucht, mit reißender Gewalt sich ihr Gebiet immer wieder zurückzuerobern. Wir führen Krieg gegen die Natur. Selbst wenn wir glauben, in Schritten gewonnen zu haben, werden wir ihn im Ganzen nur verlieren. In Genesis 6 - 8 ist die Sintflut von Gott verhängt worden, damit der Mensch das Antlitz der Erde nicht weiter beschmutzt. Die Bitterkeit dieser biblischen Idee mag einem angesichts der Bilder manchmal kommen. Freilich schreibt die Bibel auch, dass es uns nur gibt, weil Gott den Gedanken aufgegeben hat, die Menschen gerecht zu bestrafen.

Schon vor gut 20 Jahren erschien das mahnende Buch „Der tödliche Fortschritt“ .

II. Ich habe damals den Status von Religion, speziell die von der Römischen Kirche verwaltete Religion, als nicht umweltfreundlich dargestellt. Man kann nicht ökologisch sinnvoll eine anthropozentrische Ethik verwalten, die den Parameter von Verantwortung einzig um den Menschen herum gruppiert und die ganze Welt, aus der wir selber stammen, buchstäblich zur Umwelt erklärt. Wir sind da wie die Spinne im Netz, im Kern von allem und beuten den Rest aus. Und dazu soll Gott uns noch die Pflicht und den Auftrag gegeben haben? Eine solche Ethik ist absurd, sie spiegelt sich aber bis in die Gegenwart wider. Noch im Weltkatechismus von 1992 steht, dass Gott der Herr uns die Tiere zur Verfügung gegeben hat, kurz, wir haben ein göttlich verbrieftes Recht, über die Natur zu herrschen. Wir sollten seit 1859, seit dem Erscheinen von Charles Darwins Buch über die „Entstehung der Arten“, längst begriffen haben, dass wir ein Teil in dem großen Konzert des Lebens sind. Und demgemäß brauchten wir eine Ethik, die uns hilft, mit den Kreaturen an unserer Seite zu leben, statt sie mit immer raffinierteren Methoden auszubeuten. Das zu schreiben ergab in der Kirche, speziell der Katholischen Kirche, Irritationen, heftige Proteste. Dabei war damals noch eine Zeit, in der man glaubte, ökologisch auf dem rechten Weg zu sein. Man hat den Zynismus nicht geahnt, mit dem nach 1989, nach der Wiedervereinigung, der Faktor Ökologie zugunsten der Ökonomie von der Politik ausgeblendet werden würde. Damals hieß es, nur eine starke Wirtschaft könne eine gute und gesunde Ökologie einrichten, und man brauche eben beides. Das war nichts als Augenwischerei, wie jetzt zu sehen ist. Herr Stoiber stellt sein Kompetenzteam vor, und es gibt keinen Verantwortlichen für Umwelt. Er wird nicht gebraucht, ganz einfach. Man hat wieder wie vor den 70er, 80er Jahren Ökologie als Teilbestand der Agrarwirtschaft oder der Forstwirtschaft oder der Gentechnologie. Und so darf und kann es nicht bleiben. Die wichtigste und engagierteste Grünen- Politikerin, Renate Künast, sitzt einem Verbraucherschutzministerium vor. Schon der sagt, was wir aus der BSE-Krise gelernt haben: Nicht, wie man mit Tieren artgerecht umgeht, sondern wie man die Verbraucher besser schützt vor den Krankheiten, die wir den Tieren selber auferlegen. Es soll gar kein wirkliches Umdenken geben, es bleibt die alte Kosmetik.

Versicherungsgesellschaften weisen aus: 1995, 1996 und 1998 waren die Jahre mit den meisten Naturkatastrophen überhaupt.

III.Wir wissen naturwissenschaftlich viel zu wenig von der Welt, aus der wir kommen, um mit Sicherheit sagen zu können, es handele sich um etwas anderes als um statistische Schwankungen. Eines aber ist ganz sicher: Die blanke Möglichkeit, dass die jetzt erlebten Katastrophen von Menschen gemacht sein könnten, lassen sich gar nicht anders als im Sinne eines moralischen Vetos interpretieren, nicht so weiter zu machen, wie wir es tun. Der ganze Zustand, in dem wir heute handeln und leben, entspricht dem eines fahrlässigen Genozids an unbegrenzt vielen Tier- und Pflanzenarten. Dies ist suizidal auf lange Betrachtung hin auch für uns selber.

Es ist schwer, vernünftig zu sein.

IV.Das hat zwei Gründe, die miteinander zusammenhängen. Der eine ist kollektiver Art. Wir Menschen haben in der Evolution niemals über mehr als zwei, drei Generationen hinweg gelernt, Zeit zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen. Wir haben einen Zeitrahmen bis zu unseren Enkelkindern, wenn es ganz hochkommt bis zu den Urenkeln, das sind ungefähr 120 Jahre, maximal. Viel mehr als diesen Zeitraum der Erinnerung und der Prognostik fühlen wir nicht mehr als relevant, bezogen auf uns selber. Wir handeln gleichwohl mit einer Folgewirkung, die sich unglaublich viel länger erstreckt. Wir haben im so genannten Kalten Krieg im Osten wie im Westen enorme Mengen an Plutonium 239 gelagert, hunderte von Tonnen, mit einer Halbwertszeit von 24 000 Jahren. Selbst wenn kein weiteres Plutonium mehr hinzu käme, wäre die heutige Menge an Plutonium erst in 240 000 Jahren wieder verschwunden. Wir hören von Jahrhunderttausenden, für die wir die Weichen der Geschichte stellen. Das alles ist eine so unglaubliche Hybris. Wir müssen zu dem, was wir von der Biologie an Weisheit mitbekommen haben, uns endlich moralisch und geistig auf dem Niveau bewegen, auf dem wir technologisch agieren.

Das zweite Moment ist ein neurologisches. Unser Bewusstsein ist nicht darauf angelegt, Dinge, die in Ordnung sind, besonders zu würdigen. Wir bemerken im Alltag nicht, wie das Herz schlägt, wie die Atmung funktioniert, dass Billionen Zellen in unserem Organismus störungsfrei zusammenarbeiten. Erst wenn der Zahnschmerz kommt, wird die Aufmerksamkeit da hin gehen und der Schmerz uns den nötigen Arzt aufsuchen lassen. Ganz so reagieren wir auch im Umgang mit der Natur. So lange sie friedlich sich vollzieht, halten wir uns für relativ gesichert, schenken ihr keine besondere Beachtung, auch keine besondere Dankbarkeit. Tatsächlich müssten wir auch an dieser Stelle umlernen; gerade das Normale, gerade das Alltägliche ist dasjenige, das wir besonders gründlich kennen lernen müssten, denn davon hängt alles ab. Hinzu kommt, dass auch die Medien ihre Informationen als eine Ware verkäuflich gemacht haben, und sie verkauft sich umso besser, wenn sie spektakulär ist. Es ist in den Medien selber kein Langzeitgedächtnis etabliert. Die Politiker agieren von Wahl zu Wahl, das heißt, in Zeiträumen von maximal dreieinhalb Jahren; die Zeitungen maximal von zwei, drei Wochen. Und dazwischen bewegen sich Menschen, die man immer mehr daran hindert, über sich Klarheit und ein eigenes Urteil zu finden.

Immer größere Katastrophen beschleunigen den Lernprozess.

V.Diese Hoffnung habe ich keinesfalls. Die Frage ist umgekehrt, wie viele Katastrophen brauchen wir noch, um endlich vernünftig zu werden? Wir haben aus der BSE-Krise nicht gelernt, mit Tieren anders umzugehen. Wir haben es im Gegenteil für verantwortlich definiert, mehr als vier Millionen Rinder alleine auf den Fluren Englands und Schottlands zu töten und zu verbrennen. Es waren biblische Holocauste, Ganzkörperverbrennungen, um ein Opfer darzubringen für einen blutrünstigen, maßlosen Götzen – den Markt und das Kapital. Wir haben reine Pflanzenfresser vollgestopft mit dem Futtermehl aus den Kadavern ihrer eigenen Artgenossen, wie wenn es Kannibalen wären. Das alles tun wir, weil es angeblich billiger ist. Es ist aber nicht billiger, es wird immer teurer, wie wir jetzt gerade zu sehen bekommen. Wir lügen schon alleine in der Preisgestaltung, indem wir den Leuten sagen, auf diese Weise produzieren wir das Fleisch billiger, auf diese Weise verkürzen wir die Verkehrswege, auf diese Weise haben wir noch viel billigere Autos und noch viel billigeres Benzin. Am Ende sind die Kosten überhaupt nicht mehr bezahlbar, weil die Natur sich nicht reparieren läßt, sie bildet ein Gesamtsystem. Und die Folgekosten, indem wir immer wieder partikular-egoistisch Teile aus dieser Natur, die lebendig ist, herausschneiden und töten, legen uns am Ende Opfer auf, die gigantisch sind.

Wir müssen nur mal betrachten, mit welch einem Zynismus die Bush-Regierung ungeniert über den Kyoto-Gipfel hinweggeht. 25 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes stammen aus den USA, sie sind die größten Umweltverschmutzer der Welt. Aber sie haben es nicht nötig, ihre Technik umzustellen auf ökologische Bedürfnisse. Man erklärt ganz simpel, dass wir uns vielleicht an diese Änderungen des Klimas gewöhnen müssen. Das bedeutet, dass Inseln im Pazifischen und Indischen Ozean überspült werden, es bedeutet, dass Bangladesh von den nächsten Taifunen noch heftiger heimgesucht werden wird, es bedeutet, dass womöglich die tropischen und subtropischen Windgürtel sich verlagern und dann regional unglaubliche Einbußen an Ernte und Lebensressourcen nach sich ziehen können. Man schaut sich das an mit dem Gefühl, es betreffe ja nicht uns. Wann werden wir begreifen, dass wir Teil ein- und derselben Menschheit und Teil ein- und desselben Ökosystems des Planeten Erde sind? Während einer halben Stunde wird in den tropischen Regenwäldern so viel abgeholzt, wie es etwa einem Drittel der Stadtfläche von Berlin entspricht. Und das passiert jede Stunde, es geht jeden Tag so weiter. Natürlich sind dadurch die klimatischen Veränderungen enorm. Diese Katastrophen sind alle bekannt, ihre Ursachen aufgelistet. Es ist nicht anders möglich, als daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen, aber das Beispiel müsste von den Industrienationen gegeben werden. Und was geschähe, wenn die Länder der Dritten Welt wirtschaftlich und entsprechend dem Lebensstandard aufschließen würden, mit dem Energieverbrauch etwa von Westeuropäern und Nordamerikanern? Die Welt bräche auseinander.

Für Christen eine besondere Verpflichtung im Umgang mit der Natur.

VI.In Genesis 1, 28 steht dieser fatale Satz: Macht Euch die Erde untertan. Und es steht in Genesis 9, 1-3 sogar noch einmal verschärft: Es soll Schrecken sein den Tieren vor dem Menschen. Es kann vieles in der Bibel stehen, und kein Mensch hält sich daran, aber diese beiden Sätze, vor der Sintflut und nach der Sintflut, drücken offensichtlich das Lebensgefühl von Bibelfrommen, vor allem von Abendländern, sehr exakt aus. Wir haben keine Religion entwickelt, die uns in Einklang setzen würde zur Schöpfung. Wir haben bis in die Gegenwart hinein ein Weltbild und ein Menschenbild gepflegt, innerhalb dessen wir Menschen die bevorzugten Objekte der göttlichen Fürsorge sind, und wir sind vermeintlich von allem Tierischen so weit emanzipiert durch Besitz der Vernunft und durch Besitz einer unsterblichen Seele, dass alleine schon am Maßstab der Ewigkeit die Rechte von Tieren absolut gegen Null zu schreiben sind. Es gibt leider in der Bibel so gut wie keine umweltethisch verwendbare Stelle, was Arthur Schopenhauer schon bemerkt und voller Ärger notiert hat. Wir sollten uns lernbereit zeigen, vor allem von Hindus, von Buddhisten, die beispielsweise den Vegetarismus, die Gewaltfreiheit Tieren gegenüber, für einen wichtigen Inhalt ihrer Forderung des Ahimsa, des Nichtverletzens, formuliert haben – und das seit über 2500 Jahren.

Es gibt quer durch alle Parteien die Meinung: Wir brauchen Wachstum!

VII.Dies bringt den Unsinn und den Irrsinn auf den Punkt. Es gibt tatsächlich keine Wirtschaftsdebatte im Bundestag, die nicht mit dem Appell für 2,5 Prozent Wachstum des Bruttosozialproduktes flehentlich einhergeht. Unsere Wirtschaft scheint ohne den Fetisch der Expansion nicht auszukommen. Der Fehler liegt bereits im Denken. Wenn wir die Produktion steigern, müssen wir auch die Konsumtion steigern, wir werden also auf diese Weise immer mehr von der Natur zerstören müssen, um für uns Menschen Konsumgüter zu produzieren und dann zu verbrauchen. Wir geben über vier Prozent an Werbung aus, für einen vollkommen verstopften Markt. Wir konsumieren offensichtlich immer noch nicht genug. Unsere Kühlschränke bersten noch nicht, und unsere Regale brechen noch nicht zusammen. Wir haben nicht einmal 0,3 Prozent für Entwicklungshilfe, und das seit 1962, als man in den alten Bundesländern unter Adenauer noch versprochen hat, mindestens 0,7 Prozent des Bruttosozialproduktes für die Entwicklung vor allem in den Ländern der südlichen Hemisphäre einzusetzen. Die USA erklärten gerade noch vor ein paar Wochen, dass sie überhaupt nicht interessiert sind an Entwicklungshilfe. Das alles ist so unglaublich prähistorisch. Wenn eine Form der Wirtschaft sich nur durch Wachstum erhalten kann, wie der Kapitalismus durch seinen ständigen Schulden- und Zinsdruck, ist dieses System für die Umwelt so viel wie ein Krebs in unserem Körper – es ist tödlich.

Viele Politiker sagen: Wir wollen ökologische Politik, aber nicht im Alleingang. Nur mit anderen Ländern zusammen. Wir können den Menschen keinen Verzicht zumuten.

VIII.Das ist die unverschämteste Ausrede, die ich kenne, weil sie immer wieder dahin führt, Notwendiges auf die lange Bank zu schieben, um es im Grunde zu vermeiden. Die Amerikaner geben jeden Tag eine Milliarde Dollar, jeden Tag tausend Millionen Dollar nur für Rüstung aus. Was könnte man alleine mit dieser Summe anfangen? Man kann, glaube ich, Menschen nur sehr schwer veranlassen, auf etwas zu verzichten, also sauertöpfisch zu predigen. Aber darum geht es gar nicht. Wir verzichten ja überhaupt auf nichts, wir würden zugehen auf eine viel breiter miteinander vernetzte Menschheit, auf eine zwischen Mensch und Natur viel breiter vernetzte Wirklichkeit. Es gäbe viel mehr an Freude, es gäbe viel mehr an Gemeinsamkeit und Sinn, und es gäbe viel mehr an Arbeitsplätzen. Allein bei Beendigung der quälerischen Massentierhaltung müssten etwa 100 000 neue Arbeitskräfte eingestellt werden – artgerechte Tierhaltung ist immerhin gesetzlich vorgeschrieben! Und was würde passieren, wenn wir Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen vom Staat dahin fördern würden, der Natur vieles von dem zurückzugeben, was wir ihr entrissen haben? Zum Beispiel Renaturierung der Hochmoore in Nordeuropa, Rückverwandlung von Wäldern aus dem traurigen Zustand der Forstindustrie zurück in Lebensoasen, in denen Vögel und Wild sich wieder ansiedeln könnten. Da wäre eine ganze Menge zu schaffen, um der Natur Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Wir hätten genug zu tun. Also auf was würden wir da verzichten?

Sobald die Not groß ist, wird im Internet häufig nach „Nostradamus“ gesucht.

IX.Wenn Menschen Angst haben, tendieren sie zum Aberglauben, möchten die Zukunft kennen, berufen sich auf Scheinautoritäten, die das alles schon gesehen haben. Es ist mir immer noch erschreckend zu sehen, mit wie viel Angstpotenzial auch die etablierten Religionen arbeiten, wie sie die Menschen mit längst überwundenen Formen magischer Gebetsversprechungen locken, die man nur zum Himmel wenden muss, um Notlagen zu bessern. Gott ist aber nicht dafür da, uns vor diesem und jenem zu bewahren. Gott ist dafür da, dass wir lernen, weise zu werden, in uns ruhig zu werden, uns selber zu finden, Güte zu lernen, überall auf Erden Menschen zu entdecken und vor allem die Notleidenden als die Wichtigsten, als unsere Brüder und Schwestern zu betrachten. Das alles wäre die Aufgabe der Religion. Aber nicht gegen speiende Vulkane mit dem Schleier der Heiligen Agatha in Prozessionen anzutreten, wie auf Sizilien vor kurzem noch geschehen. Ein Journalist sagte gerade, vielleicht habe die Flut die Innenstadt von Wittenberg dann doch nicht erfasst, weil Martin Luther sie davor bewahrte. Solchen Unsinn darf man nicht reden, auch nicht als Journalist, geschweige denn als Pastor oder Bischof.

Wo ist Gott?

X.Als Jesus davon erzählte, wie jemand schwer verletzt am Straßenrand lag, 10. Kapitel im Lukas-Evangelium, meinte er, er wohne dort, wo ein Nichtjude, ein Samariter, hinübergegangen sei, dem Kranken zu helfen. Erwartet hatte man die Antwort, er wohne im Tempel von Jerusalem. Aber das war nicht die Antwort Jesu.

Protokolliert von Norbert Thomma

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