Zeitung Heute : Zehn-Punkte-Plan als Konsequenz aus Pisa

Der Tagesspiegel

Potsdam. Brandenburg will an der sechsjährigen gemeinsamen Grundschule festhalten und dieses Modell weiter stärken. Das geht aus einem Zehn-Punkte-Programm hervor, das Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) vorstellte. Es enthält als Konsequenz aus den Ergebnissen der Pisa-Studie zum Teil neue Akzente für die rund 500 Grundschulen im Lande. So wird eine frühere Einschulung angestrebt; Rückstellungen gibt es nur noch in Ausnahmefällen. Außerdem soll eine flexible Eingangsphase gemäß der individuellen Leistungsfähigkeit den Kindern den Start erleichtern: Bis zum Schuljahr 2003/04 wird der derzeitige Versuch an 20 auf 100 Grundschulen ausgeweitet. Weitere Ziele sind die früher einsetzende Fremdsprachenausbildung als Konsequenz aus der multikulturellen Umwelt sowie der Zugang zu den neuen Medien. Derzeit wird laut Reiche ein Konzept der „verlässlichen Halbtagsschule“ erarbeitet. Es schließt an den Kita-Besuch an, der in Brandenburg jedem Kind bis zur vierten Klasse garantiert ist. dpa

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0Kommentare

Neuester Kommentar