Zeitung Heute : Zehn Tipps gegen Spam

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Nie beantworten

Niemals sollte man eine Werbemail beantworten. Auch bei „unsubscribe“ oder „optout“-Hinweisen darf der Benutzer nicht weich werden, denn oft bewirkt gerade diese Reaktion einen noch größeren Werbeschwall.

Geheime Adressen

Mit der wirklich privaten Adresse sollte man sehr bewusst umgehen und sie nur vorsichtig verbreiten. Sie sollte konsequent nicht veröffentlicht werden, egal ob in Newsgroups, für Newsletters oder auf Homepages.

Mehrere E-Mail-Anschriften

Neben der strikt privaten Anschrift sollte man zum Beispiel eine für den geschäftlichen Austausch und eine für Formulare, Newsletter, Umfragen etc. verwenden.

Kleine Provider nutzen

Adressenroboter suchen eher bei großen Providern wie AOL, T-Online und GMX. Es ist also ratsam, die wirklich private Anschrift bei einem kleinen Provider oder über die eigene Homepage-Domain zu besitzen.

Achtung auf Webseiten

Soll die Adresse auf einer Homepage stehen (zum Beispiel im Impressum), kann man sie als Grafik abspeichern oder alle Zeichen ausschreiben („at“ anstatt @), damit sie nicht von den Suchmaschinen gefunden wird.

Filter der Provider nutzen

Die meisten Provider bieten inzwischen Filter an, die Spams bereits auf dem Server löschen.

Anti-Spam-Programme

Programme wie Super-Spam-Killer, Anti-Spam-Ware oder Mailwasher werden hingegen auf dem eigenen Rechner ausgeführt und sollen Spam-Mails schon vor dem Herunterladen löschen.

Outlook richtig verwenden

In E-Mail-Programmen wie Microsoft Outlook Express kann zudem eine Liste der Absender und Domains eingerichtet werden, deren Mails man generell abblocken will.

Spammer melden

Für Freenet-Nutzer und die Premium-Mitglieder von Web.de gibt es dafür einen Spam-Button auf der E-Mail-Seite. GMX-User können die Mails an abuse@gmx.net , T-Online-Kunden an abuse@t-online.net schicken. Auch der Branchenverband Eco nimmt über die Mail-Adresse hotline@eco.de Beschwerden entgegen.

Juristische Schritte

Als Privatperson gerichtlich gegen Spammer vorzugehen, ist kaum möglich, unter anderem, weil sie schwer zurückverfolgbar sind. Mithilfe von fiktiven und Einmal-Adressen verschleiern die Spammer ganz einfach ihre Herkunft oder befinden sich in Ländern, die gegen Spam nicht vorgehen. mid

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