Zeitung Heute : Zehn Tote bei Zugunglück in Sachsen-Anhalt

In Trümmern. Der private Harz-Elbe-Express (HEX) am Morgen nach dem schweren Unglück bei Hordorf. Er war am späten Samstagabend frontal mit einem Güterzug zusammengeprallt. Der Aufprall in der bitterkalten Nacht war kilometerweit zu hören.Foto: Nigel Treblin/dapd
In Trümmern. Der private Harz-Elbe-Express (HEX) am Morgen nach dem schweren Unglück bei Hordorf. Er war am späten Samstagabend...Foto: dapd

Hordorf - Bei einem der schwersten Zugunglücke in der Geschichte Deutschlands sind am Wochenende in Sachsen-Anhalt zehn Menschen getötet worden. 18 weitere Menschen wurden schwer und 25 leicht verletzt, als ein Güter- und ein Nahverkehrszug nahe Oschersleben aufeinanderprallten. Die Opfer wurden von einem Großaufgebot an Rettungskräften in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Angesichts der hohen Zahl an Schwerverletzten wurde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. Die Unglücksursache blieb zunächst unklar. Momentan würden unter anderem die Fahrtenschreiber der beiden Züge und die Signalstellungen ausgewertet, sagte der Einsatzleiter der Bundespolizei. Wie die Bahn am Sonntagabend bestätigte, war auf dem Gleisabschnitt des Unglücks noch kein System installiert, das bei Gefahr Züge automatisch bremst. rtr

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar