Zeitung Heute : ZEITDOKUMENT

So war das SO36.

Jan Gympel

Erst war es ein Kino, dann ein Supermarkt. Seit 1978 dient das einstige Filmtheater am Heinrichplatz als SO36 (benannt nach dem einstigen Postzustellbezirk) als Veranstaltungsort der besonderen Art. Entstanden, als die Subkultur blühte und immer wieder heftige Straßenschlachten tobten, avancierte es zu einem der wichtigsten Plätze für Punk-, Wave-, Avantgarde- und andere aus dem Untergrund drängende Musik. 1984, als die glorreichen Zeiten des SO36 schon vorbei schienen, drehte Manfred Jelinski diesen Film: ein rasant montiertes, witzig kommentiertes Stück Heimatkunde und Musikgeschichte mit Erinnerungen von Machern, Musikern und Publikum. Dazu Auftritte der Einstürzenden Neubauten, der Tödlichen Doris, von Soylent Grün, dem „Wahren Heino“, Malaria! und anderen. Der Regisseur und Produzent Jelinski sowie sein Koproduzent Jörg Buttgereit stellen den Film persönlich vor. Jan Gympel

Lichtblick-Kino, So 18.30 Uhr

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