Zeitung Heute : ZETTELKASTEN

Hans Huckebein und Verwandte

Am morgigen Sonntag haben Besucher des Freilandlabors Britz im Britzer Garten von 11 bis 15 Uhr Gegenheit, alles über Rabenvögel zu erfahren. Neben einer Ausstellung, einer Führung und einem Vortrag bietet der Informationstag auch die Möglichkeit zum Basteln. Neben dem Parkeintritt kostet die Teilnahme an den Einzelveranstaltungen jeweils 2,30 Euro. Tsp

Ratgeber für Holzprodukte

In einem neuen Verbraucherratgeber „Holz und Wald“ bewertet die Umweltschutzorganisation Greenpeace zahlreiche Holzarten. Von „erste Wahl“ bis „katastrophal“ teilt der Online-Einkaufsführer die 36 gelisteten Hölzer in vier Kategorien ein. Der vorgestellte Ratgeber führt die gängigsten Holzarten auf, die in Deutschland verkauft werden. Die Organisation empfiehlt nur Holzprodukte, die das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) tragen. Tropische Hölzer ohne Umweltzertifikat sind laut Greenpeace häufig in Parkett- und Fußbodenmärkten und als Gartenmöbel zu finden. Weiteres im Internet unter: www.greenpeace.de/holzrecherche. dpa/Tsp

Mit Pflanzen locken

Mit Hilfe der richtigen Gewächse und durch den Verzicht auf allzu akkurate Pflege können Vögel und Schmetterlinge in den Garten gelockt werden. Wer im Frühjahr zum Beispiel einheimische Sträucher wie Bocksdorn und Liguster, aber auch Rosen oder Schneeball pflanzt, schafft zahlreichen Vogelarten eine Nahrungsquelle, erklärt die Deutsche Wildtierstiftung in Hamburg. Der Zaunkönig zum Beispiel ernährt sich von Spinnen, Nachtfaltern oder Fliegen. Diese wiederum leben am besten auf oder von heimischen Gewächsen. Andere Vögel fressen unter anderem Samen oder Beeren der entsprechenden Pflanzen. Für Schmetterlinge ist ein wenig Wildwuchs im Garten attraktiv, erläutert die Stiftung. Das heißt, dass zumindest in einer Ecke des Grundstücks oder unter Sträuchern Brennnessel und Disteln stehen bleiben sollten. dpa/Tsp

Vitaminreiches Grün

Auch im Winter können Hobby-Gärtner vitaminreiches Grün selbst ziehen. Ein eigenes Gewächshaus ist dafür nicht nötig: Für Gartenkresse-Keimlinge etwa reicht sogar der Küchentisch, heißt es beim Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Dazu wird ein glasierter Untertopf mit etwas Watte oder Küchenvlies ausgelegt und befeuchtet. Beim Aussäen der Kressesamen muss nicht gespart werden, sie können ruhig dick gestreut werden. Am besten wird Bio-Saatgut verwendet. Wichtig ist, dass die Saat immer feucht bleibt. Nach etwa einer Woche kann mit der Schere direkt aus dem Topf auf das Brot geerntet werden. Gartenkresse wächst natürlich auch im Beet. Nach Angaben des BDG wird die krautartige Pflanze bis zu 50 Zentimeter groß und blüht je nach Sorte weiß oder rosafarben. Gartenkresse ist allerdings nichts für besonders empfindliche Gaumen: Die Kulturpflanze aus Zentralasien ist recht scharf. dpa/Tsp

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