Zeitung Heute : ZETTELKASTEN

Kerzen als Hingucker



Bunte Farben liegen in diesem Sommer auch bei den Kerzen im Trend. So bringt eine breite Palette von Himmelblau bis Grasgrün, von Rosenrot bis Zitronengelb Farbe auf die Ess- und Gartentische, heißt es bei der Gütegemeinschaft Kerzen. Vor allem Türkis und Pink seien modische Hingucker. Gerade zu klassisch weißem Geschirr seien die farbigen Kerzen eine nützliche Gestaltungshilfe.dpa

Nur frische Erde verwenden

Blumenfreunde sollten beim Bepflanzen ihrer Balkonkästen und Beete nur neue und frische Erde verwenden. Alte Blumenerde enthalte meist nicht ausreichend Nährstoffe, erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Gerade Beet- und Balkonpflanzen hätten hohe Ansprüche an das Substrat, in dem sie wachsen. Es müsse ausreichend Wasser und Luft aufnehmen können sowie über eine stabile Struktur und einen angemessenen pH-Wert verfügen. Diese Anforderungen kann bereits verwendete Erde häufig nicht mehr erfüllen – besonders wenn sie aus zuvor bereits bepflanzten Blumenkästen stammt. Denn in einem engen Kasten werden dem Substrat nicht nur Nährstoffe entzogen. Auch die Zusammensetzung verändert sich. Hobbygärtner sollten frische Blumenerde aber nicht in zu großen Mengen kaufen. Wird der Sack mit der Blumenerde zu lange gelagert, verschlechtere sich mit der Zeit die Struktur des Substrats, warnen die Experten. dpa/Tsp



Schutzgitter anbringen

Offene Kellerschächte am Haus sollten möglichst abgedeckt werden, damit nicht kleine Tiere hineingeraten. Immer wieder werden solche Schächte Igeln, Mäusen oder auch Vögeln zum Verhängnis, da sie nicht mehr herauskommen und dann verhungern. Darauf weist die Aktion Tier in Berlin hin. Zum Abdecken eignen sich engmaschige sogenannte Ungeziefer-Schutzgitter aus dem Baumarkt. Kleinere Baugruben auf dem Grundstück werden am besten mit schräg hineingelegten Brettern als „Ausstiegshilfen“ versehen. Das empfiehlt sich auch bei Kellertreppen, die in den Garten führen.dpa

Kübelpflanzen langsam

auf den Sommer vorbereitet

Im Keller oder auf dem Dachboden überwinternde Kübelpflanzen und Sommerblumen können jetzt langsam auf die neue Gartensaison vorbereitet werden. Im Winterquartier bilden Pflanzen wie Geranien oder Fuchsien lange, dünne Triebe, die stark eingekürzt oder ganz entfernt werden müssen. Wichtig ist eine Kontrolle auf Schädlingsbefall. An den weichen Trieben siedeln sich schnell Blattläuse, Schildläuse oder Weiße Fliegen an. Wenn möglich, können die Pflanzen auch schon an einen etwas helleren und wärmeren Ort umziehen. Ideal sind Wintergärten, Kleingewächshäuser oder helle Treppenhäuser. Für ein kräftiges Wachstum ist außerdem das Umtopfen in frische Erde wichtig. dpa

Falsche Blütenpracht

Nicht immer sind es die Blüten, die den stärksten Eindruck einer Sommerblume ausmachen. Bei etlichen Arten geht die Wirkung von den Hochblättern und Blütenhüllen aus, die gefärbt sind. Da sie nicht verblühen können, halten sie besonders lange, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG). Unter den Salvien zeigen etliche Arten diese Eigenschaft. Ähnliches lässt sich beim Schopflavendel beobachten, der mit seinen straff aufragenden Hochblättern die Farbwirkung der Blütenähre verstärkt. dpa/Tsp

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