Zeitung Heute : ZETTELKASTEN

Baumarten im Britzer Garten



Eine Vielfalt von heimischen und exotischen Baumarten prägt die Landschaft des Britzer Gartens. Sie machen zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang durch den Park zu einem Naturerlebnis. Doch viele Besucher kennen die Bäume nicht. Abhilfe dagegen schafft der neue Baumführer, der vom Freilandlabor Britz e.V. für den Garten erarbeitet wurde. Insgesamt werden 27 Baumarten vorgestellt. Jede wird auf einer Karte mit den Bestimmungsmerkmalen, der Verwendung und Geschichte beschrieben. Fotos zeigen Blüten, Blätter, Borke und Früchte. Außerdem ist der Standort im Garten vermerkt und Symbole weisen darauf hin, zu welcher Jahreszeit der Baum besonders interessant ist. Die Sammlung kostet sechs Euro und ist erhältlich an den Kassen des Britzer Gartens sowie im Freilandlabor Britz (Telefon: 703 30 20), von dort wird sie gegen Rechnung zuzüglich 1,45 Euro Porto versandt. W.H.

Weiteres im Internet:

www.freilandlabor-britz.de

Teure Kettensägen

sind ihr Geld wert

Bei Kettensägen sind teure Modelle ihr Geld wert. Das hat die Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von insgesamt zwölf Handkettensägen ermittelt. Die kostspieligsten Geräte schnitten dabei mit Abstand am besten ab. Während von vier getesteten Sägen mit Benzinmotor zwei teure (440 und 302 Euro) mit „gut“ bewertet wurden, erhielten die beiden mit 179 und 120 Euro weitaus billigeren Modelle jeweils nur ein „mangelhaft“. Neben der Sicherheit wurde hier auch die Sägeleistung kritisiert.

Ähnlich verhält es sich mit den acht getesteten Elektrosägen: Hier vergab die Stiftung drei Mal ein „gut“ für die teuren Modelle zu Preisen zwischen 244 und 295 Euro. Vier Mal gab es ein „ausreichend“ für die günstigeren Modelle (69 und 160 Euro). Nur einen Ausreißer verzeichneten die Tester: eine Säge für lediglich 55 Euro, die mit dem Gesamturteil „befriedigend“ abschnitt. dpa

Nützlicher Schmuck

Eine wärmende Hülle bewahrt Balkonpflanzen nicht nur vor Frostschäden. Mit etwas Fantasie können aus dem Kälteschutz auch Schmuckstücke für den Balkon werden: Sackleinen gibt es beispielsweise in verschiedenen Farben, erläutert die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Mit buntem Herbstlaub befüllt und farbigen Schleifen umwickelt, lässt es sich dekorativ um Kübel drapieren. Auch Mooskissen, Flechten, Tannenzweige und Zapfen sind Schutz und Schmuck zugleich. Für Farbe können zudem dunkelrote Hartriegelzweige, verschiedenfarbige Zieräpfelchen, die orangefarbenen Früchte der Lampionblume und leuchtend rote Hagebutten sorgen. dpa

Ausgezeichneter Bergahorn

Acer pseudoplatanus, so der botanische Name des Bergahorns, ist der Baum des kommenden Jahres. Das gab das dafür zuständige Kuratorium in Berlin bekannt. Die bis zu 600 Jahre alt werdende Baumart spiele in vielen Bergortschaften eine kulturgeschichtlich ähnliche Rolle wie die Eiche oder die Linde in den flacheren Ortslagen. In den deutschen Mittelgebirgen präge er vor allem zusammen mit der Esche und der Berg-Ulme die feuchten Schlucht- und Blockhaldenwälder. Doch längst fühlt sich der Bergahorn den Angaben des Kuratoriums zufolge auch im platten norddeutschen Land ausgesprochen wohl – nicht nur als Park- und Straßenbaum oder als Feldgehölz, sondern auch als Waldbaum. ddp

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