Zeitung Heute : ZETTELKASTEN

Wintergäste im Britzer Garten

Am Sonntag, 21. Dezember, lädt das Freilandlabor Britz zur letzten vogelkundlichen Führung in diesem Jahr durch den Britzer Garten ein. In der Parklandschaft kann man jetzt Vogelarten entdecken, die nur im Winter hier sind. Zu ihnen zählen Bergfinken, Birkenzeisige und Gimpel. Treffpunkt: 9 Uhr, Britzer Garten, Parkeingang Buckower Damm. Teilnahmegebühr: 2,30 Euro zuzüglich Eintritt in den Britzer Garten. Tsp

Hilfreiches Klebeband

Ein Stück Klebefilm hält Amaryllis in der Vase optisch in Form: Das Band wird um den Schaft des Stiels gewickelt und verhindert so das typische Aufrollen der Stielenden, rät das Blumenbüro Holland (BBH). Der sonst übliche schräge Anschnitt ist deshalb überflüssig. Wichtig ist aber, dass die Vase nicht zu sehr mit Wasser gefüllt wird – sonst werden die Stängel weich. dpa

Alpenveilchen mögen es eher kühl

In beheizten Räumen sollten Alpenveilchen auf einen Platz nahe dem Boden gestellt werden. Dort ist es ein wenig kühler, da die trockene, warme Luft nach oben steigt. Herrscht dann im Zimmer noch eine hohe Luftfeuchtigkeit blühen Alpenveilchen oft den gesamten Winter hindurch. dpa

Gehölze noch vor dem Frost pflanzen

Zumindest solange es nicht friert, ist der Dezember ein guter Monat für das Pflanzen von Bäumen. Winterharte Gehölze, die noch vor dem anhaltenden Frost in den Boden kommen, erhalten gute Startbedingungen: Sie entwickeln im Laufe des Winters neue Faserwurzeln, erläutert die Initiative Pflanzen des Monats (PdM) in Bonn. Das Wurzelwachstum steht erst still, wenn die Bodentemperatur dauerhaft unter vier Grad Celsius fällt. Außerdem tut die für den Menschen unangenehme Winternässe den Bäumen gut: Hohe Luftfeuchtigkeit und häufige Niederschläge erleichtern ihnen das Anwachsen. Hohlräume, die bei der Pflanzung entstehen, schließen sich. Darüber hinaus ist die Gefahr einer Rindenverletzung verringert, da Gehölze nicht unter „Saftdruck“ stehen. dpa/Tsp

Ringelblume ist der Favorit

Ringelblume, Petersilie und Tomate sind die am häufigsten in Kleingärten zu findenden Pflanzenarten. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Rote Johannisbeere und Echter Lavendel, teilt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin mit. Laut der gemeinsam mit der Universität Kassel erstellten Studie „Biodiversität der Kulturpflanzen in Kleingärten“ wachsen in deutschen Schrebergärten mehr als 2000 Kulturpflanzenarten.

Mit 86 Prozent machen Zierpflanzen den größten Anteil aus. Bei 12 Prozent handelt es sich um Nutzpflanzen und bei zwei Prozent um Gründüngungs- und Bienenweidekulturen. Für die Studie wurden in drei Jahren 83 Kleingartenstandorte mit einer Gesamtfläche von 50 Hektar durchsucht. dpa

Kugelige Blüten

Bei Weihnachtssternen sind die kleinen, gelben und kugeligen Blüten zwischen den Hochblättern ein Zeichen für Qualität. Fehlen diese, sollten sich Käufer lieber für ein anderes Exemplar entscheiden, rät die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Neben dem klassischen Rot gebe es die aus Mexiko stammenden Pflanze mittlerweile auch in Tönen wie Apricot, Cremeweiß oder Pink. dpa

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