Zeitung Heute : Zu Höherem berufen

-

DER FÖRDERER

Karl Born. Der heutige Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz war Anfang der 90er Jahre, als Hunold die Air Berlin kaufte, noch Chef des Touristikunternehmens Tui. Damals spielte er für Hunolds Erfolg die entscheidende Rolle, weil er ihm vertraute und ihm die ersten Aufträge für seine Charterflieger verschaffte.

DER EX-FEIND

Hinrich Bischoff. Der im vergangenen Jahr verstorbene Chef der Fluggesellschaft Germania hatte Hunold lange gemieden. Die Germania-Flugzeuge flogen wie Air Berlin Charter – Bischoff fühlte sich brüskiert, als Hunold sein Geschäftsmodell umstellte und den Markt aufmischte. Auf Vermittlung setzten sie sich später zusammen und kamen zu dem Schluss, dass ihre gemeinsamen Feinde Easyjet und Ryanair heißen. An Bischoffs Sterbebett unterschrieb Hunold einen Management-Vertrag für die Germania- Flotte. Wenn die Flugzeuge aus ihren Leasing-Verträgen entlassen sind, kann Hunold fast 100 Maschinen managen.

DER PARTNER

Niki Lauda. Seit 2004 hält Air Berlin 24 Prozent an der Fluglinie Niki des Rennfahrers und organisiert den Flugbetrieb. Die beiden verbindet die gleiche Unternehmensphilosophie, beteuern sie: Auf dem kürzesten Weg zum Ziel zu kommen.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar