Zeitung Heute : Zugunglück – knapp vorbei an Katastrophe

Berlin - Bei einem schweren Zugunglück in Berlin-Karow in der Nacht zu Freitag hatten die 24 Menschen, die sich im Zug befanden, noch Glück im Unglück. Der Regionalexpress war aus bisher noch ungeklärten Gründen auf einen Güterzug mit hochexplosivem Flüssiggas geprallt. Wäre einer der 24 Kesselwaggons leckgeschlagen, hätte es zu einer Katastrophe kommen können. Der Zug, gefüllt mit Propen, Propan und Butan, war auf dem Weg nach Seddin bei Potsdam. Am Freitagabend befanden sich noch zwei von 22 Passagieren sowie der Lokführer im Krankenhaus. Den Lokführer hatte die Feuerwehr nur mühsam aus dem zerstörten Fahrerhaus befreien können. Er erlitt mehrere Knochenbrüche. Ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes sagte, man untersuche vor allem Stellwerk- und Betriebstechnik sowie die Stellung von Weichen und Signalen. Auf Fehler der Lokführer oder technische Probleme an den Zügen gebe es bisher keine Hinweise. obs

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